Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) stellt sich vor:


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) wurde am 1. September 2006 im "Langen Eugen" im UN-Campus in Bonn gegründet.


Gründungsgeschichte

Nachdem die Lücke, die durch den Umzug der DGVN-Bundesgeschäftstelle von Bonn nach Berlin entstanden war, durch den vermehrten Zuzug von UN-Organisationen nach Bonn immer größer und spürbarer wurde, haben verschiedene Protagonisten, die ein besonderes Interesse am einzigen deutschen UN-Standort Bonn verbindet und die teilweise langjährige Mitarbeiter der Vereinten Nationen waren, die Gründung eines eigenständigen Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen für Nordrhein-Westfalen vorangegetrieben. Maßgeblich zur Gründung des Landesverbandes hat auch der Bonner Freundeskreis Vereinte Nationen beigetragen.


Ziele der DGVN NRW

Gemäß Satzung ist der Zweck des Landesverbandes, die Bevölkerung des Landes Nordrhein Westfalen mit den Einrichtungen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen vertraut zu machen, das Verständnis für die aktuellen Vorgänge in der Weltpolitik zu fördern und das Interesse für zwischenstaatliche Beziehungen zu wecken.

Eine herausragende Rolle kommt hierbei der Nachwuchsförderung, vor allem von Schülerinnen, Schülern, Studentinnen und Studenten zu. 

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen e.V. der DGVN liegt in der Unterstützung des UN-Standorts Bonn und der Zusammenarbeit mit den dort zur Zeit 19 angesiedelten UN-Organisationen.

 

 

Geführt wird der Landesverband vom Vorstand. Ihm steht beratend und unterstützend ein Präsidium zur Seite, das fünf Mitglieder umfasst.


DGVN

Die DGVN ist aktives Mitglied im Weltverband der Gesellschaften für die Vereinten Nationen (WFUNA), einem globalen Netzwerk aus UN-Gesellschaften in über 100 Ländern. DIE WFUNA wiederum ist eine unabhängige nichtstaatliche Organisation mit beratendem Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC). 

Darüber hinaus ist die DGVN Gründungsmitglied des Netzwerkes "Forum Menschenrechte", einem 1994 gegründeten Netzwerk deutscher Menschenrechtsorganisationen sowie Mitglied der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, einem offenen, 1998 gegründeten Netzwerk aus derzeit 130 Einzelpersonen und 53 Organisationen und Gruppen in Deutschland zur Förderung der zivilen Konfliktbearbeitung.

 

Die DGVN ist im übrigen einer der Träger des Projektes "Jugenddelegierte zur UN-Generalversammlung". Seit Dezember 2007 ist das Junge UNO-Netzwerk Deutschland (JUNON), das als als eingetragener Verein organisiert ist, Partnerorganisation der DGVN. JUNON ist ein Zusammenschluss verschiedener Gruppen junger Menschen, die sich mit dem Thema " Vereinte Nationen" beschäftigen mit Schwerpunkten in den Bereichen Forschung und Lehre, deutsche Jugendpartizipation bei der UNO und in der bundesweiten Vernetzung von Model-United-Nations-Initiativen (MUN). JUNON ist gleichzeitig die deutsche United Nations Youth Association und damit Mitglied bei WFUNA-Youth. Diese World Federation of United Nations Associations – Youth (WFUNA-Youth) ist der Dachverband aller United Nations Youth Associations (UNYAs) weltweit.


"Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille"

Seit 1977 verleiht die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen die "Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille" an Persönlichkeiten, die sich im kulturellen, wissenschaftlichen, journalistischen oder politischen Bereich hervorragende Verdienste um die Förderung der Lösung der Weltprobleme durch das System der Vereinten Nationen erworben haben.

 

Bis heute erhielten folgende Persönlichkeiten für "Verdienste um Frieden und Verständigung" diese Auszeichnung:

 

Prof. Dr. Raúl Prebisch (1977)

Prinz Sadruddin Aga Khan und Prof. Dr. Egon Schwelb (1979)

Henry R. Labouisse und Rüdiger v. Wechmar (1981)

Robert S. McNamara (1983)

Liv Ullmann (1985)

Brian Urquhart (1988) 

Gro Harlem Brundtland (1991)

Tadeusz Mazowiecki (1995)

Prof. Dr. Klaus Hüfner und Manfred Eisele (1998)

Lakhdar Brahimi (2004) und 

Schülergruppe "Aktion Völkerrecht" (2004)

Prof. Dr. Klaus Töpfer (2005)

Kofi Annan (2009)

Professor Benjamin B. Ferencz und der Internationale Strafgerichtshof (2013)