News und Ankündigungen

DGVN NRW goes Model UN:

 

Jetzt bewerben: Werde Teil der DGVN-NRW-Delegation zum National Model United Nations (3.-8. November 2021) und fahre mit uns nach Washington D.C.!

Alle weiteren Infos und die Teilnahmevoraussetzungen findet ihr unten.

 

Nächste Veranstaltungen im Überblick:

 

Samstag, 8. Juni, 18 Uhr, Zoom:

Ein Abend mit dem Landesvorstand - Erfahre mehr über das ehrenamtliche Engagement bei der DGVN

 

Freitag, 11. Juni, 19 Uhr, Bochum/Zoom:

Raphael Lemkins Autobiografie und ihre Bedeutung für die Diskussion über Genozid heute (Buchvorstellung, Diskussion und Film, mit Anmeldung)

 

Samstag, 12. Juni, 19 Uhr, Bochum/Zoom:

MY WAY Die Geschichte von Hussain Huassaini - Einer der überlebt (Film und Diskussion, mit Anmeldung)

 

Dienstag, 21. September, 18 Uhr, Zoom:

Ein Abend mit dem Landesvorstand - Erfahre mehr über das ehrenamtliche Engagement bei der DGVN

 

Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen entnehmen Sie bitten den Ankündigungen unten!


DGVN NRW goes NMUN

 

Want to participate in a global Model United Nations and see Washington, D.C.? Join us for NMUN D.C. Nov. 3rd-8th of this year!

The NRW-branch of the United nations Association of Germany (Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen - DGVN NRW) will once again enable a group of students to attend the National Model UN (NMUN), this time in Washington, D.C., in early November 2021 – one year after the presidential election that brought the Biden-Harris Administration into power.

In D.C. you will participate at this premier UN-simulation with hundreds of students from all over the world, mostly the U.S.! A very exciting program is offered prior to and during the simulation! You will have the chance to experience the capital city of the U.S. and take part in a great MUN Nov. 5-7! The schedule can be found here https://www.nmun.org/conferences/washington-dc.html and we would do our best to offer an interesting program (e.g. visit to the German Embassy, Embassy of country we represent, national sites and museums like Dumbarton Oaks, the “birthplace” of the UN and Arlington National Cemetery etc.) starting Nov. 3rd in D.C. in addition to this. Experience what it means to be “inside the beltway” firsthand!

You will be prepared through various (online)meetings by us. We will also help you with getting to know the rules, how to write a position paper, structure and working-methods of the UN, as well as rhetorical skills, the role of your country at the UN, etc. Most of the preparation will take place in the evenings or on week-ends. In March our delegation represented Japan at the virtual NMUN New York and we are happy and excited that participation is possible again in person.

The program requires good English skills, participation in preparatory sessions and of course the simulation. You must be at least 18years old and eligible to attend university (but can also participate post graduation). Prior participation at Model UNs is helpful but not required. All preparatory meetings can take place via zoom. Please note the entry requirements for the U.S.A., especially Covid-19 restrictions.

More information about the NMUN-project can be found on the homepage of the National Model UN. Info on the D.C. – Conference, including costs, can be found here.

To apply: Please e-mail your CV and letter of motivation in English until June 30th, 2021, to t.weiler@dgvn-nrw.de. Also feel free to contact us should you have any additional questions.


MIGRATION UND MENSCHENRECHTE                    Buchvorstellung, Diskussionen und Filme

RAPHAEL LEMKINS AUTOBIOGRAFIE UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE DISKUSSION ÜBER GENOZID HEUTE

Freitag, 11. Juni 2021, 19 Uhr, Zoom

Der Veranstaltungsort wird bei einer möglichen Präsenz kurzfristig bekanntgegeben!

Diskussionsveranstaltung anlässlich des Erscheinens der Autobiografie von Raphael Lemkin in deutscher Sprache

 

Zur Anmeldung geht's hier.


Es diskutieren:
Prof. Dr. Dietmar Köster – EU-Parlament, Menschenrechte-Ausschuss
PD Dr. Kristin Platt – Institut für Diaspora- und Genozidforschung, Ruhruniversität Bochum
Prof. Dr. Fabian Klose – Forschungsrat der Deutschen Gesellschaft Vereinte Nationen, Universität Köln
Mateusz Falkowski – Stellvertretender Direktor des Pilecki Institut, Berlin

Winston Churchill erklärte während des Zweiten Weltkriegs Ende 1941, dass die Nazis ein „namenloses Verbrechen“ begingen. Der Jurist und Humanist Raphael Lemkin verschrieb sich der Suche nach einem angemessenen Begriff für diese Akte menschlicher Barbarei. Dank seiner Studien in Philosophie, Philologie und im Recht gelang Lemkin 1943 die Prägung des Neologismus Genozid. Durch sein persönliches Engagement sorgte er für das Zustandekommen der Genozidkonvention der Vereinten Nationen im Jahr 1948.

Ohne Auftrag. Die Autobiografie von Raphael Lemkin erzählt vom Leben dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Von einem Menschen mit moralischer Vorstellungskraft und staatsbürgerlicher Überzeugung, der uns bewiesen hat, dass die Suche nach Gerechtigkeit und der Schutz der Menschenrechte nicht bloße Ziele sind, sondern Wirklichkeit werden können.

Raphael Lemkins ungewöhnliche Lebensgeschichte spiegelt die Geschichte Europas unter den Beben des 20. Jahrhunderts und zeigt das Streben nach einem Geist universeller Menschlichkeit. Getreu der Maxime Tolstois, „an eine Idee zu glauben, erfordert, sie zu leben“, machte Lemkin die Verwirklichung seiner Idee zu seinem Lebensinhalt.

In der Veranstaltung erfahren Sie von diesem außergewöhnlichen Leben und seiner Bedeutung für die Diskussion über Genozid heute.

Eine Kooperationsveranstaltung von: Fritz Bauer Forum (Bochum), DGVN NRW (Bonn), Pilecki-Institut (Berlin), Arbeiterwohlfahrt (Bochum).


MY WAY Die Geschichte von Hussain Huassaini - Einer der überlebt, (Film und Diskussion)

Samstag, 12. Juni 2021, 19 Uhr, Zoom

Der Veranstaltungsort wird bei einer möglichen Präsenz kurzfristig bekanntgegeben!

©Jakob Gatzka (Vierkirchen)
©Jakob Gatzka (Vierkirchen)

Präsentation des Dokumentarfilms von Jakob Gatzka mit anschließender Diskussion über die Festung Europa und Wege aus der Abschottung

 Zur Anmeldung geht's hier.

Es diskutieren:
Isabel Schayani – Deutsch-iranische Fernsehjournalistin des Westdeutschen Rundfunks, Köln
Serdar Yüksel – Mitglied des Aufsichtsrats der der UNO-Flüchtlingshilfe; Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen, Bochum
Gerald Knaus – European Stability Initiative, Berlin
Hussain Hussaini – Pflegehelfer, Dachau

Der Regisseur des Films ist anwesend.

Indem Sie sich anmelden, erhalten Sie einen Link zum Filmticket, mit dem Sie 48 Stunden vor der Veranstaltung den Film anschauen können. Gleichzeitig erhalten Sie den Link zur Zoom-Veranstaltung, die live aus Bochum übertragen wird. Sollte eine Präsenzveranstaltung möglichsein, wird der Ort kurzfristig bekanntgegeben.

Der Dokumentarfilm MY WAY zeichnet die gefährliche „Reise“ des afghanischen Flüchtlings Hussain Hussaini nach, der auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben aus seiner Heimat flieht. Begleitet vom Filmemacher Jakob Gatzka geht er seinen Weg von Iran bis Deutschland ein zweites Mal.

MY WAY erzählt am individuellen Schicksal vom Verlust der Heimat, blickt hinter die Kulissen einer Flucht nach Europa und verfolgt die Integration des erwachsen gewordenen Protagonisten in eine neue Kultur. Hussain überlebt die Unterwelt von Athen und findet schließlich den Weg nach Deutschland – und dort ein neues Zuhause?

Gedreht wurde in fünf Ländern, dazu unzählige Interviews geführt, unter anderem mit Claudia Roth, Heinrich Bedford-Strohm, Natalie Amiri, Gerald Knaus und vielen anderen mehr, um auch die gesellschaftliche Diskussion in Deutschland zu beleuchten. Ein Film, der zur Diskussion über die Situation der Geflüchteten in Deutschland einlädt und Fragen an die Politik in Europa aufwirft.

Eine Kooperationsveranstaltung von: Fritz Bauer Forum (Bochum), DGVN NRW (Bonn), Pilecki-Institut (Berlin), Arbeiterwohlfahrt (Bochum).


Ein Abend mit dem Landesvorstand

Am 08.06. und am 21.09. jeweils zwischen 18 und 19 Uhr via Zoom

 

Liebe Mitglieder der DGVN NRW und Interessierte,

uns erreicht oft die Frage, wie man sich in der DGVN engagieren kann. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen und Euch ein paar Wege zeigen, direkt und aktiv am Vereinsleben des DGVN Landesverbands NRW mitzuwirken.

 

Ende des Jahres wird unsere Mitgliederversammlung (MV) stattfinden. Auf der MV wird unter anderem der neue Vorstand des Landesverbands gewählt, für den alle Mitglieder der DGVN in NRW kandidieren können. Als Vorstandsmitglied hat man eine besondere Möglichkeit zur aktiven und regelmäßigen Mitgestaltung der Aktivitäten und Projekte des Landesverbands sowie dazu, einen tiefen Einblick in die Verfahren und Struktur der DGVN zu gewinnen. 

 

Aktuell suchen wir zudem 1-2 Personen für die Rechnungsprüfung. Diese Aufgabe besteht darin, den Jahresabschluss des Vorstandes zu prüfen und darüber auf der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Auf dieser Grundlage wird der amtierende Vorstand von der Mitgliederversammlung entlastet. Der Gesamtaufwand der Rechnungsprüfer:innen wird auf ca. einen Tag geschätzt.

 

Darüber hinaus freuen wir uns auch jederzeit über weitere Ideen und Initiativen von Mitgliedern und Interessierten, wie zum Beispiel die Organisation eines Webtalks, die Gründung einer Hochschulgruppe oder die Verbreitung unseres Schulprojekts „UN im Klassenzimmer“

 

Hast du Fragen zur Aufgabe der Rechnungsprüfung? Könntest du dir vorstellen, für den Vorstand zu kandidieren? Oder möchtest du einfach nur die Vereinsstruktur besser verstehen und andere Möglichkeiten zur Mitwirkung entdecken?

 

Dann lerne Mitglieder unseres Vereins sowie des Landesvorstands kennen und erfahre, wie du dich einbringen kannst! Am 08.06. und am 21.09. bieten wir jeweils zwischen 18 und 19 Uhr Raum für einen gemeinsamen Austausch und Fragen. Alle Interessierte sind herzlich zu diesem Online-Treffen eingeladen - auch Nicht-Mitglieder!

 

08.06., 18-19 Uhr: https://zoom.us/j/96038592265?pwd=UlFaNm43bDVQWFAzbCtZaEx6dzc3UT09

 

Meeting-ID: 960 3859 2265

Kenncode: 520210

 

21.09., 18-19 Uhr: https://zoom.us/j/92385869942?pwd=cUdsZktLZE52UDNTYkM4eFlaWExoZz09

 

Meeting-ID: 923 8586 9942

Kenncode: 197613

 

Ob jung oder alt, ob Ruhrgebiet, OWL, Münsterland oder Rheinland: wir freuen uns sehr, euch in lockerer Runde kennenzulernen!

 

Euer Vorstand der DGVN NRW


Großer Auftakt von UN im Klassenzimmer in NRW

 

130 Schülerinnen und Schüler der Realschule Heinsberg setzen sich digital mit der Arbeit und den Zielen der Vereinten Nationen auseinander

© Milena Gaede
© Milena Gaede

Wozu wurden die Vereinten Nationen gegründet, was sind die Aufgaben des Generalsekretärs, wer ist im Sicherheitsrat vertreten und was haben Emma Watson und Mats Hummels mit den Vereinten Nationen zu tun? 

 

Im Rahmen eines Projekttages haben sich 130 Schüler*innen aus den 9. und 10. Klassen der Realschule Heinsberg mit den Arbeitsweisen der Vereinten Nationen vertraut gemacht.

 

Dazu haben Pascal Hanisch, Joséphine Sangaré und Lea Schirmer, ehrenamtliche Teamer*innen der DGVN, digital nach Heinsberg gefunden und in einem Online-Basismodul den Schüler*innen die Organe und Arbeitsweisen sowie grundlegendes Wissen über die Ziele der Vereinten Nationen vermittelt. Unterstützt wurden sie dabei auch von Rebekka Gottl und Fabian Flöck, zwei neuen Ehrenamtlichen, die die Gelegenheit genutzt haben, erfahrenen Teamer*innen über die Schulter zu gucken und nun selbst Schulaufträge übernehmen werden.

© Pascal Hanisch
© Pascal Hanisch

 

Nach einer grundlegenden Einführung in die Arbeit und Ziele der Vereinten Nationen haben sich die Schüler*innen in Gruppen mit den verschiedenen Organen auseinandergesetzt. In einem weiteren Teil waren dann die Schüler*innen gefragt, Bezüge zu ihrem Alltag herzustellen.

 

 

Was haben die Nachhaltigkeitsziele der UN eigentlich mit mir zu tun?

 

Auf die Frage hin haben sich die Schüler*innen in Kleingruppen zusammengefunden und überlegt, wo es in ihrem Alltag Anknüpfungspunkte an die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs - Sustainable Development Goals) gibt und was sie aktiv tun können, um sich für diese stark zu machen. Den Abschluss des Projekttages bildete das große UN Quiz – an dem alle Schüler*innen spielerisch ihr frisch gelerntes Wissen sowie ihre Schnelligkeit testen konnten.

 

Das Projekt UN im Klassenzimmer bietet neben dem Basismodul, welches sich auf das Grundlagenwissen rund um die Vereinten Nationen fokussiert, auch Simulationsmodule an. Dabei simulieren die Schüler*innen den Sicherheitsrat, schlüpfen in die Rolle von Diplomat*innen und setzen sich mit aktuellen Konflikten auseinander. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Projekt hier auf unserer Seite unter: UN im Klassenzimmer

 

Weiterführendes findet Ihr unter www.dgvn.de oder indem Ihr uns kontaktiert unter: nrw@un-klassenzimmer.de 


25 Jahre Vereinte Nationen in Bonn

Vor 25 Jahren, genau: am 20. Juni 1996, wurde vor dem Haus Carstanjen in Bonn-Plittersdorfin Anwesenheit des damaligen UNO-Generalsekretärs Boutros Ghali feierlich die Flagge der Vereinten Nationen gehisst. Dies wird als die Geburtsstunde der UNO-Stadt Bonn angesehen.

 

In den darauffolgenden Jahren sind mehrere Sekretariate und Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn hinzugekommen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Entwicklung der UNO-Stadt Bonn war die Übergabe des ehemaligen Abgeordnetenhochhauses „Langer Eugen“ an die Vereinten Nationen im Jahr 2006 – exakt 10 Jahre nach dem Umzug des Klimasekretariates nach Bonn. Hier wurde im September 2006 auch der Landesverband Nordrhein-Westfalen der DGVN gegründet.

 

 

Heute bildet der „Lange Eugen“ das Herzstück des Bonner UN Campus, zu dem auch noch das Alte Abgeordnetenhochhaus sowie das alte Wasserwerk (1986 bis 1993 Sitz des Deutschen Bundestages) gehören.

Damit ist der Bonner UN Campus ein ganz besonderer Ort deutscher parlamentarischer Geschichte und zugleich ein Symbol für den Wandel von der ehemaligen Bundeshauptstadt zu einem Zentrum für internationale Zusammenarbeit. Ebenfalls auf dem Gelände des UN Campus entsteht derzeit noch ein weiteres Gebäude, das voraussichtlich Ende 2021 bezogen werden soll. Dann werden alle UNO-Einrichtungen in Bonn auf dem UN Campus versammelt sein.

 

Bonn hat sich mittlerweile zu einem international beachteten Standort der Vereinten Nationen und einem Zentrum für nachhaltige Entwicklung entwickelt. Globale Anerkennung erfuhr der UNO-Standort etwa zur 23. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im Jahre 2017. Unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi reisten damals mehr als 20.000 Delegierte und weitere Teilnehmende nach Bonn, um an den Klimaverhandlungen teilzunehmen. Bis heute ist dies die größte internationale Konferenz, die in Deutschland stattgefunden hat.

 

Ganz in diesem Sinne feiert Bonn auch im Jubiläumsjahr „25 Jahre UNO-Stadt Bonn“. Alle sind eingeladen und wir hoffen darauf, dass im Herbst wieder - wie gewohnt - ein buntes Geburtstagsfest für die Vereinten Nationen mit Information, Unterhaltung und Musik stattfinden kann. Daneben sind zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant, an denen sich auch die DGVN NRW tatkräftig beteiligen wird - Infos dazu unter:

 

https://www.bonn.de/themen-entdecken/uno-internationales/25-jahre-uno-in-bonn.php.



Unsere Aktivitäten

DGVN NRW nahm erneut am (virtuellen) NMUN New York teil

Vom 26.-31. März fand erneut das National Model United Nations (NMUN) statt – aufgrund der Covid-Pandemie leider nur virtuell. NMUN bringt jährlich zahlreiche Studierende aus der ganzen Welt zusammen, um über globale Fragen zu diskutieren und sich in die Rolle von UN-Diplomaten und UN-Diplomatinnen zu versetzen. Die DGVN NRW unterstützt weiterhin die Planung und Organisation, unser Landesverband nimmt seit 2015 mit Gruppen an NMUN-Simulationen weltweit teil.

 

Diesmal vertrat die DGVN NRW als Kooperation mit den Universitäten Erfurt und Trier Japan. Zwölf Delegierte waren in verschiedenen simulierten Komitees vertreten.

 

 

In zwei Komitees wurden sie als Beleg für die gute Vorbereitung mit einem outstanding position paper ausgezeichnet, die gesamte Gruppe wurde mit einer honorable mention gewürdigt.

 

Im Rahmen der Vorbereitung gab es Gespräche mit Professorinnen der befreundeten Kobe City University of Foreign Studies und ein Briefing von der Japanese Mission to the UN

 

Weitere Informationen gibt es hier https://www.nmun.org/conferences/new-york.html.

 

Offizielle Videos der Konferenz können hier

https://www.youtube.com/user/nationalmodelun abgerufen werden.

 

Wir hoffen, 2022 wieder in Präsenz in New York teilnehmen zu können.

 


Webtalks 2021

Am 22. April sprachen wir mit Dr. Manuel Brunner über „Die Rolle der UN in Verfassungsgebungs- und  Verfassungsreformprozessen“

© UN Photo/Jean-Marc Ferré
© UN Photo/Jean-Marc Ferré

Die Vereinten Nationen leisten vor allem in Post-Konflikt-Staaten oft einen erheblichen Beitrag zur Implementierung demokratischer und rechtsstaatlicher Standards. Hierbei wird unter anderem, oft aber weitgehend unbemerkt, Unterstützung bei der Erarbeitung neuer und der Reform bereits bestehender Verfassungen geleistet. Manuel Brunner wird im Rahmen des Webtalks die Ziele und Vorgehensweise der Vereinten Nationen im Rahmen der "Consitutional Assistance" näher beleuchten. Im Fokus werden dabei unterschiedliche Verfassungsprojekte stehen, die von den Vereinten Nationen in der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges umgesetzt wurden. 


Am 15. April sprachen wir mit Anna Hausschild über „Atomwaffen, Nukleare Abrüstung und die UN“

©ICAN
©ICAN

ICAN Deutschland e.V. ist der deutsche Zweig der International Campaign to Abolish Nuclear weapons (ICAN) und damit Mitglied eines globalen Bündnisses von über 500 Organisationen in 103 Ländern. Der neue VN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen (AVV) trat am 22. Januar 2021 in Kraft. Weltweit feierten Bürger*innen diesen Meilenstein auf dem Weg zur nuklearen Abrüstung. In Deutschland beteiligen sich neben zahlreichen Aktivist*innen auch Abgeordnete und Städte an den Feierlichkeiten. 122 Staaten haben das Abkommen im Juli 2017 bei den VN beschlossen. Es verbietet unter anderem umfassend Test, Entwicklung, Produktion, Besitz, Stationierung, Weitergabe sowie den Einsatz von und die Drohung mit Atomwaffen. Für das Engagement im Prozess zur Verabschiedung des Atomwaffenverbotsvertrages wurde ICAN 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.


Webtalk zum Thema "Jugend, Frieden und Sicherheit"

© Eva Croon und Paul Klahre
© Eva Croon und Paul Klahre

Am 18 Februar haben die Jugenddeleghierten in einem Webtalk mit uns und interessierten Zuhörern über ihre Arbeit und das Thema Jugend, Frieden und Sicherheit gesprochen.

Frieden & Sicherheit steht seit über 75 Jahren im Zentrum der Arbeit der Vereinten Nationen. Seit 2015 werden auch junge Menschen mitgedacht - und zwar nicht mehr nur als Opfer von Konflikten sondern als wichtigen Akteure für den Frieden. Mit Resolution 2250 schloss der UN-Sicherheitsrat nach “Frauen, Frieden, Sicherheit” (Res. 1325 im Jahr 2000) auch Jugend in seine Sicherheitsagenda der Vereinten Nationen ein. Seitdem wächst das Interesse an der Agenda Jugend, Frieden, Sicherheit; unter deutscher Sicherheitsratspräsidentschaft wurde mit Res. 2535 die Bedeutung dieser Entwicklung bestätigt. Die UN-Jugenddelegierten laden zum WebTalk über ihr Herzensthema ein.


 

Webtalk zum Thema "Menschenrechtliche Verpflichtungen von UN-Friedenstruppen"

(c) Nils Eisfeld
(c) Nils Eisfeld

Am 4. Februar sprach Frau Dr. Sylvia Maus mit uns im Webtalk über menschenrechtliche Verpflichtungen von UN-Friedenstruppen.

Der Schutz der Menschenrechte gilt als wesentliche Voraussetzung und Garant für einen positiven Frieden. Daher ist das sog. Mainstreaming der Menschenrechte ein zentraler Bestandteil von UN Friedensoperationen, einer der Vorzeigeaktivitäten der Vereinten Nationen. Aber müssen auch UN-Friedenstruppen selbst die Menschenrechte respektieren und schützen? Auf welcher Rechtsgrundlage und in welchem Umfang? Und was geschieht, wenn sie nicht in der Lage sind, die grundlegendsten Rechte der Menschen schützen, zu deren Rettung sie entsandt wurden - wie in Haiti und anderswo, oft mit verheerenden Folgen? Dr. Sylvia Maus, wissenschaftliche Koordinatorin am UNESCO-Lehrstuhl für Internationale Beziehungen an der TU Dresden, wird über die aktuelle Debatte zu diesem Thema berichten und einige ausgewählte Fallstudien vorstellen, die sie für ihr Buch “UN Peace Operations and Human Rights: Normativity and Compliance” analysiert hat

Die Einwahldaten haben wir an unsere Mitglieder versendet. 


Tätigkeitsbericht 2020

Ein ungewöhnliches Jahr liegt hinter uns und auch die DGVN NRW e.V. musste ihrePlanungen häufig anpassen oder Termine verschieben. Dies betraf und betrifft etwa unsere Studienreisen nach New York, Wien und Japan, die wir hoffen, im Laufe des nächsten Jahres (New York und Wien) bzw. Ende 2022 (Japan) durchführen zu können, als auch die Absage der öffentlichen Veranstaltungen zum Tag der Vereinten Nationen in der UNO-Stadt Bonn. Der Vorstand hat versucht, das umfassende Angebot so gut als möglich auf die virtuelle Ebene zu verlagern – so haben wir eine Reihe von Web Talks zu verschiedenen Themen organisiert, einen virtuellen Besuch des UN-HQ in New York mit anschließender Diskussion zu den SDGs angeboten und mit Studierenden aus Japan und Deutschland ein International Model UN Online (IMUNO) durchgeführt. Genaueres hierzu, aber auch zu den vielfältigen anderen Unternehmungen des Landesverbandes, finden Sie in unserem nachfolgend beigefügten Tätigkeitsbericht.

Download
Tätigkeitsbericht DGVN NRW 2020.pdf
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75 Jahre Vereinte Nationen

Freiluft-Ausstellung zum UN-Geburtstag in Bonn

Am Bonner Rheinufer informieren bis 12. November Tafeln über die Vereinten Nationen und ihre Ziele. Auch die am UN-Campus in Bonn ansässigen UN-Institutionen und ihre Partner werden vorgestellt. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Bonn mit den Vereinten Nationen, dem Land Nordrhein-Westfalen, der DGVN und dem Auswärtigen Amt.

 

 

In diesem Jahr feiern die Vereinten Nationen ihr 75. jähriges Bestehen - kein leichter Geburtstag in einem Jahr, das weltweit von der Corona-Pandemie beherrscht wird. Auch deshalb kann am UN-Standort Bonn nicht wie üblich mit einem Bürgerfest zum Tag der Vereinten Nationen am 24. Oktober stattfinden. Dafür vermittelt eine Freiluft-Ausstellung am Bonner Rheinufer Wissen über die Vereinten Nationen und verwandte Themen. Besucher können auch erkunden, wie sie sich für die UNO und ihre Anliegen engagieren können.

 

 

Die Ausstellung unterhalb des Alten Zolls wurde am Freitag, den 23. Oktober feierlich vom Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan und dem Exekutivkoordinator des UN-Freiwilligenprogramms Olivier Adam eröffnet. Zum UN-Geburtstag am Samstag, den 24. Oktober wurde zudem das Bonner Rathaus in UNO-blau beleuchtet.  Zum 25. Jubiläum des UN-Standorts Bonn sind weitere Veranstaltungen geplant.

 


Virtueller Besuch im Hauptquartier der Vereinten Nationen, New York

Auf Einladung des DGVN Landesverbands NRW hatten am 30. Juni  rund 30 Mitglieder die Gelegenheit, das UNO-Hauptquartier in New York im Rahmen einer virtuellen Tour zu besuchen.

 

Im Anschluss gab es Informationen und Diskussionen zu den Global Goals, also den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung. Wir sagen herzlichen Dank an die Organisatoren und alle, die dabei waren!


DGVN NRW went NMUN Germany

Vom 27. – 30. November 2019 fand die europäische Auflage der National Model United Nations (NMUN) – die weltgrößte studentische UN-Simulation – in Erfurt und somit erstmals in Deutschland statt. Die NMUN bringt jährlich zahlreiche Studierende aus der ganzen Welt zusammen, um über globale Fragen zu diskutieren und sich in die Rolle von UN-Diplomaten und UN-Diplomatinnen zu versetzen. Emblematische Orte in Erfurt, wie beispielsweise der Ratssitzungssaal und der Kaisersaal des Rathauses, boten künstlerische Kulissen voller Geschichte für diese besondere Simulation. Zusätzlich zum interessanten Panel über Multilateralismus erfreute sich die Konferenz am Besuch und einer Rede von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier. Die DGVN unterstützte die Planung und Organisation. Der Landesverband NRW nimmt seit 2015 mit Gruppen an NMUN-Simulationen teil.
Mit einer Delegation aus sieben Delegierten und einem Fakultätsmitglied vertrat die DGVN NRW die Republik Frankreich, und war damit in drei der vier simulierten Komitees vertreten: der Generalversammlung, dem Sicherheitsrat und der Internationalen Atomenergie-Organisation. Im Sicherheitsrat wurden die Delegierten als Beleg für die gute Vorbereitung mit einem outstanding position paper ausgezeichnet. Neben den langen committee sessions, in denen die oft herausfordernde Arbeit der Vereinten Nationen für die Studierenden erfahrbar wurde, konnten die Teilnehmenden u.a. auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt mit Menschen aus der ganzen Welt ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen gibt es hier. Das offizielle Video der Konferenz können Sie hier abrufen.

Die Veranstaltung war ein so großer Erfolg, dass für 2023 eine Wiederholung geplant ist.

Bilder: privat.


DGVN NRW goes Social Media

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hat der Vorstand des NRW-Landesverbands Anfang des Jahres beschlossen, eigene Seiten auf Social Media Kanälen wie Facebook und Instagram einzurichten, um über seine Aktivitäten zu berichten, das Interesse für die Arbeit der Vereinten Nationen zu wecken und den Mitgliedern sowie Interessierten neue Plattformen für den Austausch zu bieten.

©DGVN NRW e.V.
©DGVN NRW e.V.

Durch die Präsenz auf Social Media möchten wir unseren öffentlichkeitswirksamen Auftritt aktualisieren und ausbauen, unsere geographische Reichweite ausdehnen und ein größeres Publikum sowie insbesondere jüngere Zielgruppen erreichen, um die Aufmerksamkeit von Interessierten zu wecken und nicht zuletzt neue Mitglieder zu werben. Es sind bereits weitere Post-Reihen und interaktive Aktionen geplant, um die Vereinsmitglieder stärker einzubinden. Ideen, Fragen, Anregungen und Wünsche können uns gerne zu jeder Zeit per E-Mail an kontakt@dgvn-nrw.de oder als Privatnachricht auf Facebook oder Instagram übermittelt werden.

Also, schaut mal vorbei und abonniert uns!
https://www.facebook.com/nrw.dgvn/ https://www.instagram.com/dgvn.nrw/ 


Neu: Webtalk-Reihe mit dem Landesvorstand

Schon länger wünschen wir uns eine geographisch größere Reichweite, um Menschen im ganzen Flächenland zu erreichen. Nun ergreifen wir die Gelegenheit und wollen Sie mit einer Reihe an abendlichen Webtalks kennenlernen und uns mit Ihnen austauschen – zu verschiedenen VN-Themen, aber auch zur künftigen Arbeit unseres Landesverbandes. Einige von Ihnen sind in den letzten Monaten erst neu Mitglied geworden, andere schon langjährig in unserem Verein. Ob jung oder alt, ob Ruhrgebiet, OWL, Münsterland oder Rheinland: Wir würden uns freuen, Sie kennen zu lernen und mit Ihnen in einen Austausch zu kommen!

©DGVN NRW e.V.
©DGVN NRW e.V.

Wir bieten einmal im Monat jeweils einen einstündigen Webtalk mit wechselnden Mitgliedern des Landesvorstands zu verschiedenen Themen an. Neben einem kurzen thematischen Input von unserer Seite und einer anschließenden Diskussionen dazu, soll es explizit auch Raum für Ihre Ideen, Anregungen, Themen und Wünsche geben, damit wir dies in unsere Verbandsarbeit für die Zeit nach der Corona-Pandemie einfließen lassen können. Welche Themen bewegen Sie? Welche Veranstaltungsformate wünschen Sie sich in unserem Verein?

Wir freuen uns auf Sie!

 

Die Einwahldaten zu unseren Webtalks wurden an Mitglieder der DGVN NRW per E-Mail verschickt. Wenn Sie nicht Mitglied bei uns sind, aber an den Webtalks teilnehmen wollen, schreiben Sie uns eine Mail an kontakt@dgvn-nrw.de. Folgen Sie uns auch gerne auf Instagram oder Facebook, dort werden wir rechtzeitig vor jedem Webtalk an den Termin erinnern.


Mali: Die tödlichste VN-Mission - Krisenentwicklung in der Sahelzone

Mittwoch, 20. Mai 18.00-19.00 Uhr mit Feryat Sannuroglu 

Niemandsland zwischen Timbuktu, Sahara und Sahelzone, Tuareg und Blauhelmen, IS und Al-Qaida. Nirgendwo wächst der internationale Terrorismus schneller als in der Sahelzone. Welche Ursachen liegen dem Konflikt zugrunde und was machen die VN dort? Einen kurzen Überblick darüber gibt uns Vorstandsmitglied Feryat Sannuroglu, der als Berater hinsichtlich Land, Bevölkerung, Kultur und Netzwerke für die deutschen militärischen Teile der UN-Mission MINUSMA im Sommer 2020 nach Mali gehen wird. Wir sind gespannt auf die Einblicke aus seiner Vorbereitung und planen ebenfalls nach Feryats Rückkehr ein zweites Seminar mit einer Rückschau auf seinen Einsatz.

 

Aktuelle Herausforderungen des Humanitären Völkerrechts
Freitag, 5. Juni, 18.00-19.00 Uhr mit Tobias Fuchs

Unser stellvertretender Vorsitzender Tobias Fuchs lädt ein zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und der Bedeutung des Humanitären Völkerrechts. Insbesondere wollen wir darüber sprechen, wie das Humanitäre Völkerrecht auf neue Bedrohungen wie internationalen Terror, Cyber-Kriegsführung und innerstaatliche Konflikte anwendbar ist. Tobias arbeitet nach verschiedenen Stationen im Bereich Humanitäre Hilfe (u.a. Generalsekretariat des DRK, Auswärtiges Amt Berlin, Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Genf) als Referent für internationale Zusammenarbeit im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als Privatdozent im Bereich Humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte.

Vereint im Weltraum? Aktuelle Themen im VN-Ausschuss für die friedliche Weltraumnutzung
Montag, 10. August 18.00-19.00 Uhr mit Dr. Franziska Knur

Der Verkehr im Weltraum nimmt rasant zu: Riesige Satellitenkonstellationen versprechen weltweit schnelles Internet, China baut eine bemannte Raumstation und die USA wollen die erste Frau zum Mond schicken. Aber welche Rolle spielen die Vereinten Nationen bei all dem? Wir wollen über aktuelle Themen im UN-Weltraumausschuss sprechen und fragen: Was hat die Raumfahrt mit nachhaltiger Entwicklung und den SDGs zu tun? Gibt es Verkehrsregeln in den Erdorbits und darf eigentlich jeder Satelliten starten? Unser Vorstandsmitglied Franziska Knur beschäftigt sich genau mit diesen Themen und gibt uns einen Überblick über die aktuellen internationalen Diskussionen bei der UNO.


Ohne Gleichberechtigung kein Frieden
Do, 10. September 18.00-19.00 Uhr mit Miriam Mona Müller

2020 feiert die Agenda zu Frauen, Frieden und Sicherheit ihr 20-jähriges Jubiläum. Mit der ersten Resolution 1325, erreichte der VN Sicherheitsrat einen Meilenstein hinzu Geschlechtergerechtigkeit in bewaffneten Konflikten. Im Webtalk können Sie mit Vorstandsmitglied Miriam Mona Müller über die aktuelle Situation von Frauen*rechten in Konflikten erfahren: Wie können Frauen und andere marginalisierte Gruppen in die verschiedene Friedensprozesse eingebunden werden? Inwiefern sind Militarisierung und die Agenda miteinander vereinbar? Und inwieweit setzt Deutschland die Agenda um? Miriam promoviert aktuell zu diesem Thema an der Universität Düsseldorf.


Deutschland und der Sicherheitsrat der VN
Do, 08. Oktober 18.00-19.00 Uhr mit Thomas Weiler

Im Juli 2020 übernimmt Deutschland den Vorsitz des Sicherheitsrates. Nach 100 Tagen wollen wir eine erste Bilanz ziehen. Unser Vorstandsvorsitzender Thomas Weiler spricht mit uns über allgemeine Entwicklungen im Sicherheitsrat, insbesondere Reformbestrebungen der G4 und die deutsch-französische Jumelage. Thomas ist Lehrbeauftragter an der Universität Bonn zu Themen der internationalen Beziehungen und kann auf zahlreiche nationale und internationale Vorträge und Veröffentlichungen zu VN-Themen zurückblicken.
Die neue Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: Wie erreicht Deutschland die Nachhaltigen Entwicklungsziele?
mit Laura Mai Ehrich. Der Termin muss leider verschoben werden.

Nur noch 10 Jahre bleiben der Weltgemeinschaft zur Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs), die in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung festgehalten sind. In Deutschland wird die Umsetzung in der „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“ geplant, die dieses Jahr neu aufgelegt wird. Seit dem 15. Juni ist ein erster Entwurf online einzusehen. Die Bundesregierung nimmt Feedback zu diesem Entwurf auf, um bis Jahresende eine finale Version zu veröffentlichen. Unsere stellvertretende Vorstandsvorsitzende Laura Mai Ehrich möchte gerne mit Ihnen gemeinsam diesen Entwurf diskutieren: Wo liegen die Schwerpunkte? Wo gibt es noch Defizite? Laura hat sich in ihrer Masterarbeit mit der deutschen Umsetzung der Agenda 2030 beschäftigt.

DGVN NRW returns to Kobe for NMUN 2020!

Postponed to 2022! We will keep you posted.

Join us in late November in Japan! 

We will once again prepare and take a group to the NMUN in Kobe, Japan in late November this year.  More info can be found here  and in the attatched pdf below.  To apply, please e-mail your CV and letter of motivation in English until May 31st  2020 to Thomas Weiler at t.weiler@dgvn-nrw.de.  Also feel free to contact us should you have any additional questions!

Download
NMUN Kobe additional information
werbung_nmun.pdf
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Jugendpartizipation bei den Vereinten Nationen: Live-Interview mit dem UN-Jugenddelegierten Paul Klahre

Findet die Stimme von jungen Leuten Gehör bei den Vereinten Nationen? Welche Themen sind gerade besonders aktuell? Und was macht eigentlich ein UN-Jugenddelegierter? Diese und viele weitere Fragen beantwortete der UN-Jugenddelegierte Paul Klahre am Sonntag, den 10. Mai 2020, im Gespräch mit unserem Landesvorstandsmitglied Cedric Röhrich live auf Instragram.

©DGVN NRW e.V.
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Auch der DGVN Landesverband NRW baut derzeit sein digitales Angebot und seine Social Media Präsenz aus. Unser erster Gesprächspartner im Instagram-Live-Talk war Paul Klahre, der 2020 zusammen mit Eva Croon als deutscher UN-Jugenddelegierter zur UN-Generalversammlung fahren und dort als Mitglied der deutschen Delegation die Interessen deutscher Jugendlicher vertreten wird. Höhepunkt wird eine eigene Rede in einer Ausschusssitzung sein.

Im Instagram-Talk ging es um den Stellenwert der Jugendpartizipation in den Vereinten Nationen und die Funktion der UN-Jugenddelegierten. Paul erläuterte die Strukturen, Verfahrensweisen und Aufgaben sowie die Wechselbeziehung zwischen den Vereinten Nationen und der Jugend. Natürlich beantwortete er auch die Fragen der Zuschauer*Innen, die live dabei waren.

Sein bisheriges Urteil zum Stand der Teilhabe der Jugend in den Vereinten Nationen fällt durchwachsen aus: Es sei noch viel Luft nach oben und auch hauptamtlich sollte eine Verjüngung in vielen Bereichen stattfinden. Mehr Teilhabe der Jugend an der nationalen Politik sei ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zu mehr Jugendpartizipation in den Vereinten Nationen. Auf die Frage, ob nationale Interessen oder Interessen der „weltweiten“ Jugend eine höhere Priorität besäßen, antwortete er übrigens, dass es zwischen den Interessen der nationalen deutschen Jugend, welche er vertreten soll (auch wenn die UN-Jugenddelegierten natürlich nicht im herkömmlichen Sinne demokratisch legitimiert sind) und den Interessen der Jugend in den restlichen UN-Mitgliedsstaaten keine allzu großen Differenzen gäbe.

Weitere Informationen zum UN-Jugenddelegiertenprogramm findet ihr hier.


SDG-Onlineseminar: Geschlechtergerechtigkeit und die Ziele für Nachhaltige Entwicklung

Unser Landesvorstandsmitglied Miriam Mona Müller hat sich an einem Onlineseminar der DGVN zum Thema "Gerechte Nachhaltigkeit - Die UN Ziele für Nachhaltige Entwicklung & Wir" beteiligt und über Geschlechtergerechtigkeit im Kontext der SDGs gesprochen.

 

Das Vidoe und weitere Seminarmaterialien sind hier abrufbar.