News und Ankündigungen


Webtalks der DGVN NRW im Oktober und November 2022

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder der DGVN NRW,

 

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir mit unserer erfolgreichen und spannenden Webtalk-Reihe im Herbst 2022 in eine neue Runde starten.

 

Japans Außenpolitik - Kontinuität und Wandel

Webtalk mit Dr. Kerstin Lukner

27. Oktober 2022 um 19.30 Uhr

 

Nach dem Ende des Kalten Krieges war und ist Japan bestrebt, eine neue, weniger an amerikanischen Zielvorgaben orientierte und eigenständigere Außenpolitik durchzusetzen. Vor allem der kürzlich ermordete Premierminister Shinzo Abe hat hier prägend gewirkt. Eine geplante mögliche Änderung von Artikel 9 der Verfassung ist hoch umstritten. Die außen- und sicherheitspolitische Lage in Nordostasien bleibt angespannt, die globale wirtschaftliche Situation ist auch für Japan prekär. Nicht nur aufgrund des aufeinanderfolgenden Vorsitzes in der G7-Gruppe sind Japan und Deutschland auf diesem Gebiet eng verbunden. Zu den wichtigsten Zielvorgaben der japanischen internationalen Beziehungen gehören weiterhin die internationale Friedenssicherung und Umsetzung der 2030-Agenda.

 

Dr. Kerstin Lukner ist Managing Director der Alliance for Research on East Asia Ruhr und forscht an der Central Research Unit der Universität Duisburg-Essen & Ruhr-Universität Bochum.

 

Zur Teilnahme am Webtalk folgen Sie bitte folgender Zoom-Einladung zum Zeitpunkt der Veranstaltung:

 

 

https://us06web.zoom.us/j/83545109188?pwd=SEM2SUhRNFVFR0xDdU96SzRmZWRGQT09

Meeting-ID: 835 4510 9188

Kenncode: 142531

 

 

„Wie reden wir über Rassismus – was müssen wir tun?“

Webtalk mit Kassandra Kate Ramey

24. November 2022 um 18.00 Uhr

 

Das Thema Rassismus stand in den letzten Jahren oft im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. Das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von rassistischer Diskriminierung wurde am 21. Dezember 1965 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Doch was heißt Rassismus, wie können wir ihn erkennen, wie diskutieren Gesellschaft und Medien darüber, was können wir gegen Rassismus tun? Hierüber spricht und diskutiert mit uns in unserem Webtalk kurz vor der Weihnachtszeit Kassandra Kate Ramey, Aktivistin aus Bonn.

 

Zur Teilnahme am Webtalk folgen Sie bitte folgender Zoom-Einladung zum Zeitpunkt der Veranstaltung:

 

 

https://us06web.zoom.us/j/85903853522?pwd=QWVQTFpwa2lNL1F4aFNvQ1lUZDBtdz09

Meeting-ID: 859 0385 3522

Kenncode: 241381

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und rege Beteiligung.

 

Ihr Landesvorstand der DGVN NRW


Join us once again for NMUN in Spring in New York!

Join us once again for NMUN in spring of 2023 in New York!

We will once again prepare and take a group to the NMUN in late March/early April 2023. More info can be found here on the NMUN webpage:  NYC.

 

Limited spots are still available - to apply, please e-mail your CV and letter of motivation in English by November 15th to Dr. Thomas Weiler at t.weiler@dgvn-nrw.de

Also feel free to contact us should you have any additional questions!


Kleiner Rückblick zum UN im Klassenzimmer- Wochenende

in Weimar vom 26.08. bis zum 28.08.2022

©DGVN NRW
©DGVN NRW

Vom 26. bis 28. August fand unser Team-Event für das Projekt UN im Klassenzimmer in Weimar statt.

 

Es haben sich neue und bereits aktive Teamende aus ganz Deutschland kennengelernt und voneinander gelernt. Die neuen Teamenden wurden in das Projekt eingeführt und geschult, sodass sie Schülerinnen und Schülern die Vereinten Nationen und ihre Arbeit näherbringen können. Dabei wurden sie tatkräftig von den bereits geschulten und teilweise sehr erfahrenen Teamenden mit Praxistipps unterstützt.

 

Auf dem weiteren Programm stand auch einen Workshop von Sophie Jentsch zu Präsentationstechniken und Stimmtraining.

 

Ein weiteres Highlight des Wochenendes war der Besuch von der aktuellen UN-Jugenddelegierten zur Generalversammlung - Johanna Lichtschlag. Sie hat mit der Gruppe Forderungen, welche sie Ende September zusammen mit anderen Forderungen junger Menschen aus Deutschland in einer Rede vor der Generalversammlung einbringen wird, formulier.

 

 

Die Teilnehmenden konnten aus dem Wochenende sehr viel Wissen, neue Erfahrung und vor allem Freundschaften mitnehmen!

 

Übrigens: Nach dem Team-Event ist vor der Teamer:innen-Schulung! Am 10. September findet die nächste Teamer:innen-Schulung statt.

Anmeldungen hier


Podiumsdiskussion: Der Preis der „Zeitenwende“ – Welche Zukunft hat die internationale Rüstungskontrolle?

21. September 2022, 18.00 bis 20.00 Uhr im Alten Rathaus Bonn

Skulptur "non-violence" vor dem UN-Komplex in New York als Symbol für Frieden und Gewaltlosigkeit. (UN-Foto)
Skulptur "non-violence" vor dem UN-Komplex in New York als Symbol für Frieden und Gewaltlosigkeit. (UN-Foto)

Eine gemeinsame Veranstaltung von:

  • Bonn International Centre for Conflict Studies,
  • Friedrich­-Ebert-­Stiftung,
  • Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen – NRW und
  • Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

 

 

Bereits vor dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine wuchsen die weltweiten Militärausgaben und die internationale Rüstungskontrolle steckte in einer tiefen Krise. Die Gespräche zwischen den USA und Russland über Abrüstung und Rüstungskontrolle stehen still. Erstmals seit Ende des Kalten Krieges scheint die Gefahr eines Atomkriegs real.

 

Die Hohe Repräsentantin der UN für Abrüstungsfragen Izumi Nakamitsu betont dennoch: „Rüstungskontrolle und Abrüstungsbemühungen sind Instrumente für unsere Sicherheit, kein idealistischer Traum.“

 

Wie schlecht steht es derzeit um die internationale Rüstungskontrolle? Wie wirkt sich der Krieg aus? Wie können Vertrauen zwischen den Staaten und Kooperationen wieder aufgebaut werden? Und welche Initiativen braucht es, um Rüstungskontrollregime wiederzubeleben?

 

Es diskutieren:

  • Angela Kane, Fellow der Nuclear Threat Initiative, Ehemalige Hohe Repräsentantin der UNO für Abrüstungsfragen
  • Dr. Dietmar Köster, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Max Mutschler, Bonn International Center for Conflict Studies (BICC)
  • Moderation: Christoph Bongard, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Anmeldung bis zum 18. September 2022 über die Webseite: https://www.fes.de/lnk/4p3 (Eine separate Anmeldebestätigung wird nicht versandt.)

 

Einladung und Programm

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Bonner Friedenstage, 31. August bis 18. Oktober 2022, unter der Schirmherrschaft der Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn Katja Dörner statt. 

Download
Hier das Programm der Bonner Friedenstage
BonnerFriedenstage2022_einzelBlatt.pdf
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Telders International Law Moot Court 2022

Erfahrungsbericht der Teilnehmer:innen


v.l.n.r. Sven David Dümpelmann, Carolin Kopp, Kathrin Rau und Marta Kupfer (zu den CVs auf das Bild klicken)
v.l.n.r. Sven David Dümpelmann, Carolin Kopp, Kathrin Rau und Marta Kupfer (zu den CVs auf das Bild klicken)

Was ist ein Moot Court?

In einem Moot Court schlüpfen Studierende in die Rolle von Anwält*innen zweier Streitparteien in einem fiktiven Rechtsstreit. Der Wettbewerb teilt sich dabei in zwei Phasen auf: In der ersten, schriftlichen Phase erstellen die Studierenden Schriftsätze für die Kläger- und Beklagtenseite. In der sich anschließenden mündlichen Phase tragen sie dann die Argumente aus den Schriftsätzen in Plädoyers vor einem „Gericht“ (bestehend aus Richter*innen, Anwält*innen oder anderen Expert*innen) möglichst überzeugend vor. Betreut werden die Studierenden bei ihrer Arbeit von einem oder mehreren Coaches.

 

 

Der Telders International Law Moot Court 2022

Wir nahmen für die Universität zu Köln – als eines von 25 Teams aus ganz Europa – am Telders International Law Moot Court 2022 teil. Der Telders Moot Court spielt im Bereich des Völkerrechts und wird vollständig in englischer Sprache abgehalten. Er simuliert einen fiktiven Rechtsstreit zweier Staaten vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH), zentrales Rechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen.

Die jeweils relevanten Rechtsgebiete im Telders Moot Court variieren von Jahr zu Jahr und können der gesamten Bandbreite des Völkerrechts entnommen sein. So wurden in der Vergangenheit etwa diplomaten-, see-, umwelt- oder investitionsrechtlich geprägte Sachverhalte gestellt. Die teilnehmenden Studierenden müssen keine vertieften völkerrechtlichen Vorkenntnisse haben, sondern arbeiten sich während des Wettbewerbs selbstständig in die – oft sehr spezielle – völkerrechtliche Materie ein.

Üblicherweise findet die internationale Runde des Telders Moot Court in Den Haag statt, wobei das Finale selbst in den Räumlichkeiten des IGH vor echten IGH-Richtern*innen ausgetragen wird. Dieses Jahr fand der Wettbewerb aufgrund der anhaltenden Pandemie erneut digital statt.

 

Die schriftliche Phase

Am 01. November 2021 begann die schriftliche Phase des Telders Moot Court 2022 mit der Veröffentlichung des diesjährigen Telders-Falles, dem „Case concerning the compensation due from the exploded M2M Satellite’s Space Debris“.

Grob zusammengefasst behandelte der Fall die Bruchlandung des „M2M“, einem Satelliten des beklagten Staats „Maleen“, auf dem Territorium des klagenden Staats „Jonam“. Durch seine Bruchlandung hatte der M2M-Satellit erhebliche Schäden an der Umwelt und an Menschen in Jonam angerichtet. Da Jonam jedoch durch eigenes Verhalten eine vorige Beschädigung des M2M-Satelliten herbeigeführt hatte, stellte sich u.a. auch die Frage des Mitverschuldens von Jonam. An Komplexität gewann der Fall zusätzlich dadurch, dass neben Jonam auch Kosmonauten der Internationalen Raumstation „ISS“ zum Absturz des M2M beigetragen hatten, indem sie den Satelliten kurz vor dessen Bruchlandung fehlerhaft generalüberholten.

Anlässlich des 45-jährigen Jubiläums des Telders Moot Court gab es zudem eine Besonderheit: Der Fokus der Schriftsätze sollte erstmals nicht auf der Haftungsbegründung liegen, sondern auf der Frage des Haftungsumfangs. Es ging also nicht darum, die Haftung von Maleen und Jonam für die einzelnen Schäden im Grundsatz festzustellen, sondern darum, welche Summen für die menschen- und umweltrechtlichen Schäden sowie für die Zerstörung des M2M-Satelliten fällig wurden.

Hierdurch waren für die Bearbeitung nicht nur rechtliche Fragen von hoher Relevanz. Es musste auch schlüssig dargelegt werden, wie die eingetretenen Schäden an der Umwelt und an den Menschen, denen kein Marktwert zugerechnet werden kann - u.a. Verletzungen von Menschenleben, der Tod geschützter Tierarten, die irreparable Beschädigung eines indigenen Tempels oder Schäden an der Ozonschicht -, überhaupt in Geld zu bemessen sind.

Es war daher nötig, sich mit verschiedenen sozioökonomischen Bewertungsansätzen auseinanderzusetzen und diese auf den Fall anzuwenden, um letztlich zu einer Kompensationssumme zu gelangen. Darüber hinaus bedurfte die Heranziehung der gewählten Ansätze einer völkerrechtlichen Begründung, was eine besondere Herausforderung darstellte: Angesichts der dünnen völkerrechtlichen Präzedenzlage und der Tatsache, dass sich auch vergangene Telders-Fälle bisher nie mit der Frage der Kompensationsbemessung befasst haben, gab es nur wenige Materialien, an denen sich die Studierenden orientieren konnten.

Unter Betreuung unseres Coaches erarbeiteten wir die Schriftsätze von Jonam und Maleen zunächst parallel und teilten die Arbeit teamintern nach den streitigen Schadensposten auf. Um innere Widersprüche in den Schriftsätzen zu vermeiden und konsistente Kompensationsansätze für alle Schadensposten zu finden, arbeiteten wir im weiteren Verlauf jedoch zunehmend gemeinsam als Team und tauschten uns frequentiert und intensiv über unsere Ideen zur Haftung und Kompensationsbemessung aus. Die intensive Arbeit hat sich letztlich bezahlt gemacht und wir konnten auf Klägerseite den Preis für den besten Schriftsatz des Wettbewerbs gewinnen.

 

Die mündliche Phase

Mit der Abgabe der Schriftsätze am 14. März 2022 begann unsere Vorbereitung auf die mündliche Phase des Wettbewerbs. Neben der Erstellung der Plädoyers übten wir auch die möglichst prägnante und überzeugende Darstellung unserer Argumente und die Beantwortung etwaiger spontaner Zwischenfragen der Richter*innen. Hierzu hielten wir Probeplädoyers vor Anwält*innen verschiedener Kanzleien, anderen Praktiker*innen sowie ehemaligen Teilnehmenden des Telders Moot Courts.

Knifflig war bei der Vorbereitung, dass die Argumente der gegnerischen Teams in der mündlichen Runde für uns kaum vorhersehbar waren. Die Offenheit der Aufgabenstellung ermöglichte es, dass die Plädoyers der Teams in sehr verschiedene Richtungen gehen konnten. Es war daher auch vonnöten einzustudieren, spontan auf die Argumentation der Gegenseite zu reagieren.

Ende April reisten wir dann nach Tübingen zur nationalen „Friendly Round“ mit den anderen teilnehmenden deutschen Teams aus Düsseldorf, Tübingen und Jena. Wie schon im Vorjahr diente die nationale Runde lediglich zu Übungszwecken, da aufgrund des Online-Formats alle deutschen Teams auch an der internationalen Runde teilnehmen durften. In der internationalen Runde im Juni plädierten wir schließlich viermal gegen andere Teams aus Europa – zweimal auf der Kläger- und zweimal auf der Beklagtenseite.

 

Fazit

Insgesamt bot uns der Telders Moot Court eine tolle Gelegenheit, die praktische Perspektive von Anwält*innen im Bereich des Völkerrechts kennenzulernen. Der rhetorische Vortrag und das überzeugende Vorbringen von Argumenten sind Fähigkeiten, die im juristischen Studium selbst kaum vermittelt werden, die jedoch für die praktische Arbeit als Jurist*in unverzichtbar sind. Ein großer Gewinn ist zudem die Vernetzung mit völkerrechtlichen Rechtspraktiker*innen und völkerrechtlich interessierten Studierenden aus ganz Europa, die wir im Laufe des Moot Courts kennenlernen durften.

Daneben war es spannend, sich in die Bereiche des internationalen Weltraum-, Menschen-, Umwelt-, See- und Völkergewohnheitsrechts einzuarbeiten und deren Verknüpfungen mit der Sozioökonomie näher zu erforschen. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Frage nach der Kompensationsfähigkeit von Klima- und Umweltschäden immer relevanter wird, muss auch die Frage beantwortet werden, wie diese Schäden ökonomisch zu bemessen sind. Das durch den Moot Court gesammelte Wissen wird uns daher auch künftig zugutekommen.

 

Bei weiterem Interesse am Telders International Law Moot Court finden Sie weitere Informationen unter https://ilwr.jura.uni-koeln.de/moot-courts/telders-moot-court.


Projekte


75 years of United Nations – a Common European Perspective? Excursion to New York City 7-12 April 22

©DGVN NRW
©DGVN NRW

In the past 75 years the role of the United Nations and European membership within the UN underwent fundamental change. With European Integration, European Organizations and especially the European Union new attempts of coordination came into play and impacted global perception of the continent. Do national agendas and shared European interests compete within the UN or do they coexist? Is regional coordination a success model and how is it perceived by other actors? Is there a “Common EU Policy” at the UN, does “Europe have one phone number”?

 

 

The 2022 study trip of the DGVN NRW aimed at debating theses question with actors, facilitators and observers of these processes and enabling participants to develop their own perspective of Europe’s role in the United Nations. Additionaly the topic of the war in the Ukraine was a maior focus of the study trip and the meetings with several representatives of the UN as well as state representatives from the US, Germany, Sweden, Finland and Estonia.

AGENDA

 

6 April, Wednesday

Arrival

  • 6.00 pm joint dinner 

7 April, Thursday

  • 9.30 am    Welcome and introduction to the programme
  • 2.00 pm   Briefing by the US Mission to the United Nations:

Catie Kenyon,  Program Assistant in the Human Resources Department, USUN
CJ (Caleb) Pine , Political Section, USUN

 

8 April, Friday

  • 9.30 am    Welcome at the German House  

Briefing by the Permanent Mission of Germany to the UN

Michael Hasenau, German mission to the UN

  • 1.30 pm   The role of the UN Security Council in the current war in Ukraine

Briefing by the Security Council Secretariat:

Mr Nikolai Galkin, Senior Political Affairs Officer

UN Department of Political and Peacebuilding Affairs / Security Council Secretariat

  • 4.00 pm   Guided Tour through the United Nations Headquarter

9 April, Saturday

  • 12 pm visit to Ellis Island & Statue of Liberty

– European immigration to the US

 

10 April, Sunday

Free time

 

11 April, Monday

  • 10.00 am Briefing by the Swedish Mission to the UN

Christian Wohlert, 1st Secretary Swedish Mission to the UN

 

  • 1.30 pm  Briefing by the European Union Delegation to the United Nations

Natalie McCauley, Humanitarian Affairs,
Jelena Vujic, Press, Information and Coordination

 

  • 3.30 pm UN & Media (Innovation in Peacebuilding)

Ingrid Kasper, UNTV

 

12 April, Tuesday

  • 9.15 am  Briefing by the Finnish Mission to the UN

1st Secretary Helena Jauhiainen         

  •  11.00 am Briefing by the Estonian Mission to the United Nations

Ambassador Sven Jürgenson

  •  2.00 pm Briefing by UNHCR

Dana Sleiman, Senior Policy Officer

Nina Winzen, JPO

  • 6.00 pm Joint farewell Dinner

Follow our stories at https://www.instagram.com/dgvn.nrw/ for more insights and pictures from our study trip to NYC!!


Gender & Migration in Europa

Warum ist es wichtig Gender und Migration gemeinsam zu betrachten? Wie können

fundamentale Rechte von Migrant*innen in Europa geschützt werden? Welche EU- und UN-

Strategien erweisen sich als besonders hilfreich, um die politische Teilhabe von Migrant*innen

zu fördern? 

 

Mit diesen Fragen setzten wir uns am 16.  Februar bei einer Onlinediskussion zu  "Gender,

Migration in Europa" über Zoom auseinander. Konkrete Beispiele von Gender & Migration in

Europa wurden diskutiert von:

Dr. Marina Liakova, Institut für Transdisziplinäre Sozialwissenschaft an der

Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Miriam Mona Muakalzi, Charlemagne Research Fellow

● Farnaz Nasiriamini, freie Autorin 

● Melina Rozehkhan, DGVN Landesverband NRW

 

Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von den Landesverbänden Baden-

Württemberg,  Hessen  &  Nordrhein  Westfalen der  Deutschen  Gesellschaft  für die Vereinten

Nationen.  Weitere Kooperationspartner waren das Europazentrum Baden-Württemberg,

Europe Direct Stuttgart, die Charlemagne Prize Academy sowie der Jean Monnet Lehrstuhl für

Vergleichende Politikwissenschaft und Europäische Integration der Eberhard-Karls-Universität

Tübingen. 

 

Sie haben unser Event zu Gender & Migration in Europa verpasst? Unsere Panelistinnen

geben Ihnen nochmal einen kurzen Einblick zum Thema gendersensibler Migrationspolitik bei Instagram

 

Neben Farnaz Nasiramini, waren noch Dr. Marina Liakova und Miriam Mukalazi als Panelistinnen dabei. 

Wir möchten uns auch nochmal bei allen Kooperationspartner bedanken!


Mitgliederversammlung am 4. Dezember 2021 in Köln

Alle Mitglieder waren herzlich eingeladen zur Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen Landesverband NRW e.V. am Samstag, den 4. Dezember 2021, von 16.00 bis 18.30 Uhr im Marriott Hotel (Johannisstraße 76-80, 50668 Köln, nähe Köln Hbf.).  Dort wurde der letzte Vorstand und die Rechnungsprüfer entlastet für die Jahre 2019 und 2020. Anschließend wurde der neue Vorstand und eine neue Rechnungsprüfung gewählt und trat direkt im Anschluss in neuer Besetzung zur konstituierenden Vorstandssitzung zusammen.

 

Der neue Landesvorstand besteht aus

  • Dr. Thomas Weiler (Vorstandsvorsitzender)
  • Juliana Kraus Neira (stellvertretende Vorstandsvorsitzende)
  • Tobias Fuchs (stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
  • Dr. Franziska Knur
  • Ronny Heintze
  • Salsabil Khalifi
  • Cedric Finian Röhrich
  • Milena Rozehkahn
  • Feryat Sannuroglu
  • Michelle Gassner
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Tätigkeitsbericht DGVN NRW 2020_2021(1)(
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Bonner UNO-Gespräch am 21. Oktober 2021 - 25 Jahre UN Standort Bonn

(c) Youtube
(c) Youtube

Im Jahr 2021 konnte der UN-Tag wieder mit dem traditionellen UNO Gespräch gefeiert werden. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des UN-Standorts Bonn sprachen am 21. Oktober u.a. Bärbel Dieckmann (ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn), Francesca Racioppi (Leiterin des European Centre for Environment and Health der WHO) und Richard Kinley (langjähriger stell-vertretender Direktor des Klimasekretariates der Vereinten Nationen in Bonn) über „Anfänge, Höhepunkte und Herausforderungen“. Die Veranstaltung wurde in Koopera-tion von der UN-Stadt Bonn, des Bonner UN-Campus und der DGVN ausgerichtet. Eine Teilnahme war in Präsenz sowie Online möglich.

Bei Interesse kann die Veranstaltung bei Youtube angesehen werden.


Auf zum UN-Aktionsmonat!

Mit dem Tag der Vereinten Nationen am 24. Oktober startet die DGVN den 1. UN-Aktionsmonat: Einen ganzen Monat wollen wir zeigen, was junge Menschen bei UN im Klassenzimmer alles auf die Beine stellen. Die DGVN berichtet in den Sozialen Medien über ihr Engagement und ihre Aktionen und bietet Einblicke hinter die Kulissen des Projekts.

©DGVN
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Was ist „UN im Klassenzimmer“?

Im Projekt UN im Klassenzimmer arbeitet bundesweit eine Gruppe aus freiwilligen Teamer*innen zusammen, die sich intensiv mit den UN beschäftigen. Sie sind ein Team aus jungen Leuten, die das Interesse an politischer Bildungsarbeit verbindet. Um Kinder und Jugendliche für internationale Politik zu begeistern, arbeiten die Freiwilligen mit UN-Simulationen. Schüler*innen lernen so die engen Verknüpfungen unserer globalisierten Welt spielerisch besser zu verstehen und komplexe Konflikte eigenständig zu lösen.
 

UN ins Klassenzimmer bringen und Preise gewinnen

Während des UN-Monats geht es darum, unsere Begeisterung für die Vereinten Nationen mit vielen Schüler*innen zu teilen und sie rund um den Tag der Vereinten Nationen über die Weltorganisation und ihre Arbeit zu informieren. Dazu gilt es, viele Schulen für das Programm zu gewinnen und die Sichtbarkeit des Projekts zu stärken. Am Ende warten auf die engagierten Freiwilligen tolle Preise.

Mehr Informationen auch im 
UNK-Slack-Channel und auf der Webseite der DGVN.
 

Programm UN-Aktionsmonat

16./17. Oktober 2021     Schulung für alle, die als Teamer*innen Teil des Projekts werden wollen


 24. Oktober 2021           Tag der Vereinten Nationen/ Kickoff-Veranstaltung


24. November 2021         Auswertung UN-Aktionsmonat und Preisverleihung
 

Du willst als Teamer*in dabei sein?

Dann melde dich zu unserer Teamer*innen Schulung am 16./17. Oktober an.

Sie arbeiten an einer Schule?

Wählen Sie aus unseren Modulen für Ihren Unterricht aus, fragen uns gerne unverbindlich an und wir vereinbaren einen Termin.

Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung und positive Resonanz.

Kontakt

Milena Gaede
nrw@un-klassenzimmer.de

 

 


Conference on the 70th Anniversary of the 1951 Geneva Convention

Die DGVN NRW veranstaltete gemeinsam mit unserem französischen Schwesterverband Association Française pour les Nations Unies (AFNU) eine online-Konferenz zum 70. Jahrestag der Genfer Konvention.

Download
Program-AFNU-DGVN_19102021.pdf
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Wir haben uns mit Eva Croon und Paul Klahre über ihr Jahr als UN-Jugenddelegierte zur Generalversammlung unterhalten und sie haben ihre Erfahrungen in diesem Video zusammengefasst. Schauen Sie rein! 

Paul und Eva haben uns unter anderem erzählt, dass junge Menschen sehr engagiert und motiviert sind, die Welt mitzugestalten. Auf ihrer Deutschlandtour waren Themen Klimaschutz, Gerechtigkeit und Frieden besonders wichtig.

 

Mit ihrem Engagement haben Eva und Paul gezeigt, dass junge Menschen an formalen Entscheidungsprozessen teilnehmen möchten und sollten. Wir danken euch für euer Engagement in diesem herausfordernden Jahr!

 

Dieser Film wurde im Auftrag vom DGVN Landesverband NRW produziert. Die Träger des Jugenddelegiertenprogramms sind die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN e.V.) und das Deutsches Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK). Finanziert wird das Programm durch das BMFSFJ und AA.

 

Mehr Informationen unter:

 

www.jugenddelegierte.de

 

www.dgvn.de

 

https://www.dbjr.de/artikel/deutsches-nationalkomitee-fuer-internationale-jugendarbeit-dnk/


Telders International Law Moot Court 2021 – Erfahrungsbericht

Nach Möglichkeit unterstützt der DGVN Landesverband NRW Schüler*innen und Studierende bei der Teilnahme an UN-Simulationen oder Moot Courts zum Völkerrecht. Hier berichten Studierende der Uni zu Köln von ihrer Teilnahme am Telders International Law Moot Cour 2021.

Nach einigen Semestern im Hörsaal regt sich bei vielen Jurastudierenden der Wunsch, das in der Universität Gelernte einmal praktisch anzuwenden. Bevor es in den Berufsalltag geht, bietet ein Moot Court dazu die perfekte Gelegenheit. Aber was ist eigentlich ein Moot Court?

Ein Moot Court ist ein Wettbewerb zwischen Studierenden in Form einer simulierten Ge-richtsverhandlung. Die teilnehmenden Studierenden verfassen im ersten Teil des Wettbewerbs Schriftsätze für die Kläger- und Beklagtenseite und tragen im zweiten Teil die Argumente aus den Schriftsätzen mündlich vor einem „Gericht“, bestehend aus Expert*innen aus dem kon-kreten Rechtsbereich, vor.

Der Telders International Law Moot Court wird seit 1977 jährlich ausgetragen und ist einer der renommiertesten europäischen Moot Courts im Bereich des Völkerrechts. Das bedeutet, dass der Moot Court einen Rechtsstreit, in der Regel zwischen zwei Staaten, behandelt, der sich aus beliebigen Feldern des Völkerrechts ergeben kann, also beispielsweise aus dem Dip-lomatenrecht, dem Seerecht oder dem Umweltrecht. Dabei findet der Moot Court vollständig in englischer Sprache statt.

Ziel des Telders International Law Moot Courts ist zum einen, die Kenntnisse der Studieren-den im allgemeinen Völkerrecht sowie ihre rhetorischen Fähigkeiten zu schulen, zum anderen aber auch, die internationale Verständigung zwischen den europäischen Studierenden zu för-dern und diese in eine möglichst authentische Situation vor dem internationalen Gerichtshof (IGH) zu versetzen. So wird schließlich auch das Finale des Wettbewerbs im Friedenspalast ausgetragen, dem Sitz des Gerichtshofs. Der IGH ist eines der sechs Hauptorgane der Verein-ten Nationen und zugleich das Hauptrechtsprechungsorgan. Er entscheidet Fälle nach dem geltenden Völkerrecht, ist jedoch nur in solchen Fällen zuständig, in denen beide Parteien des Rechtsstreits die Zuständigkeit des Gerichts akzeptieren.

Der Telders-Fall 2021 („Case concerning the Almontan Shrubland”) befasste sich mit dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung, mit Fragen des Umweltschutzes und des Klimawan-dels, mit der rechtlichen Verbindlichkeit von einseitigen staatlichen Erklärungen, dem Ver-hältnis zwischen internationalem Investitionsrecht und Korruptionsvorwürfen und zuletzt mit der Immunität von Amtsträgern.

In diesem Jahr durften wir die Universität zu Köln beim Telders International Law Moot Court vertreten. Insgesamt nahmen 32 Teams aus 20 europäischen Staaten am Moot Court teil, wobei jedes Team stets aus zwei bis vier Teilnehmenden besteht. Die Teams werden in dem gesamten Zeitraum des Moot Courts, sowohl bei dem Verfassen der Schriftsätze als auch bei der Vorbereitung der Plädoyers, von einem Coach unterstützt.

Die schriftliche Phase begann bereits im November 2020 und endete Anfang März 2021. In dieser Zeit hatten wir die Gelegenheit, uns intensiv in den Fall und die dazugehörigen Rechts-gebiete einzuarbeiten, Argumente für die Kläger- und Beklagtenseite zu sammeln und für beide Seiten schlüssige Schriftsätze zu verfassen. Die Schriftsätze beinhalten neben den ei-gentlichen Argumenten auch eine kurze Schilderung des Sachverhalts sowie ein Abkürzungs- und Literaturverzeichnis. Besonders spannend ist dabei der ständige Wechsel von der Per-spektive des Klägers zu der des Beklagten.
Nach Abgabe der Schriftsätze arbeiteten wir unsere Plädoyers aus. In diesem Schritt ist es besonders wichtig, die überzeugendsten Argumente aus den Schriftsätzen prägnant darzustel-len, mögliche Gegenargumente zu antizipieren und zu entkräften und sich auf etwaige sponta-ne Zwischenfragen der Richter*innen vorzubereiten. Zu diesem Zweck übten wir unsere Vor-träge in Probeplädoyers vor Anwält*innen verschiedener Kanzleien und weiteren Praktikern*innen, die die Richterrolle einnahmen. Zudem nahmen wir an einem Rhetorikworkshop teil, der uns dabei half, unsere Vorträge nicht nur fachlich, sondern auch rhetorisch zu verfeinern.
Im April 2021 fand eine nationale Runde als sog. „Friendly Round“ statt, in der wir gegen die anderen deutschen Teams aus Düsseldorf und Tübingen antraten. Anders als üblich, durfte in diesem Jahr im Anschluss nicht nur ein deutsches Team den Wettbewerb in der internationalen Runde fortsetzten, sondern alle nationalen Teams an der internationalen Runde vom 7. bis zum 12. Juni 2021 teilnehmen. Während dieser Woche plädierten wir insgesamt viermal gegen Teams aus ganz Europa, jeweils zweimal auf der Kläger- und Beklagtenseite.

Eine besondere Herausforderung in diesem Jahr war, dass der Wettbewerb vollständig im Online-Format ausgetragen wurde. Dies bedeutete, dass sowohl die Arbeit an den Schriftsätzen als auch die mündliche Vorbereitung, inklusive aller vorbereitenden Probeplädoyers sowie die nationale und internationale Runde virtuell stattfanden. Auch wenn dies die Vernetzung mit anderen Teilnehmenden, mit den Anwält*innen und Praktiker*innen der Probeplädoyers und den Richter*innen in der nationalen und internationalen Runde erschwerte, bot es uns die Möglichkeit, unsere digitalen Fähigkeiten zu trainieren, welche in Zukunft gerade im internationalen Umfeld zunehmend wichtiger werden.  

Trotz der pandemiebedingten Widrigkeiten war der Telders International Law Moot Court eine spannende Gelegenheit, das im Studium Gelernte praktisch anzuwenden, einmal die an-waltliche Perspektive einzunehmen und sich intensiv mit einem völkerrechtlichen Fall zu be-fassen. Im Laufe des Wettbewerbs konnten wir nicht nur unsere Kenntnisse des Völkerrechts vertiefen und unsere Rhetorik und Vortragstechnik verbessern, sondern auch viele Studieren-de aus Deutschland und Europa kennenlernen.

Telders Team 2021 der Universität zu Köln


Großer Auftakt von UN im Klassenzimmer in NRW

 

130 Schülerinnen und Schüler der Realschule Heinsberg setzen sich digital mit der Arbeit und den Zielen der Vereinten Nationen auseinander

© Milena Gaede
© Milena Gaede

Wozu wurden die Vereinten Nationen gegründet, was sind die Aufgaben des Generalsekretärs, wer ist im Sicherheitsrat vertreten und was haben Emma Watson und Mats Hummels mit den Vereinten Nationen zu tun? 

 

Im Rahmen eines Projekttages haben sich 130 Schüler*innen aus den 9. und 10. Klassen der Realschule Heinsberg mit den Arbeitsweisen der Vereinten Nationen vertraut gemacht.

 

Dazu haben Pascal Hanisch, Joséphine Sangaré und Lea Schirmer, ehrenamtliche Teamer*innen der DGVN, digital nach Heinsberg gefunden und in einem Online-Basismodul den Schüler*innen die Organe und Arbeitsweisen sowie grundlegendes Wissen über die Ziele der Vereinten Nationen vermittelt. Unterstützt wurden sie dabei auch von Rebekka Gottl und Fabian Flöck, zwei neuen Ehrenamtlichen, die die Gelegenheit genutzt haben, erfahrenen Teamer*innen über die Schulter zu gucken und nun selbst Schulaufträge übernehmen werden.

© Pascal Hanisch
© Pascal Hanisch

 

Nach einer grundlegenden Einführung in die Arbeit und Ziele der Vereinten Nationen haben sich die Schüler*innen in Gruppen mit den verschiedenen Organen auseinandergesetzt. In einem weiteren Teil waren dann die Schüler*innen gefragt, Bezüge zu ihrem Alltag herzustellen.

 

 

Was haben die Nachhaltigkeitsziele der UN eigentlich mit mir zu tun?

 

Auf die Frage hin haben sich die Schüler*innen in Kleingruppen zusammengefunden und überlegt, wo es in ihrem Alltag Anknüpfungspunkte an die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs - Sustainable Development Goals) gibt und was sie aktiv tun können, um sich für diese stark zu machen. Den Abschluss des Projekttages bildete das große UN Quiz – an dem alle Schüler*innen spielerisch ihr frisch gelerntes Wissen sowie ihre Schnelligkeit testen konnten.

 

Das Projekt UN im Klassenzimmer bietet neben dem Basismodul, welches sich auf das Grundlagenwissen rund um die Vereinten Nationen fokussiert, auch Simulationsmodule an. Dabei simulieren die Schüler*innen den Sicherheitsrat, schlüpfen in die Rolle von Diplomat*innen und setzen sich mit aktuellen Konflikten auseinander. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Projekt hier auf unserer Seite unter: UN im Klassenzimmer

 

Weiterführendes findet Ihr unter www.dgvn.de oder indem Ihr uns kontaktiert unter: nrw@un-klassenzimmer.de 


25 Jahre Vereinte Nationen in Bonn

Vor 25 Jahren, genau: am 20. Juni 1996, wurde vor dem Haus Carstanjen in Bonn-Plittersdorfin Anwesenheit des damaligen UNO-Generalsekretärs Boutros Ghali feierlich die Flagge der Vereinten Nationen gehisst. Dies wird als die Geburtsstunde der UNO-Stadt Bonn angesehen.

 

In den darauffolgenden Jahren sind mehrere Sekretariate und Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn hinzugekommen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Entwicklung der UNO-Stadt Bonn war die Übergabe des ehemaligen Abgeordnetenhochhauses „Langer Eugen“ an die Vereinten Nationen im Jahr 2006 – exakt 10 Jahre nach dem Umzug des Klimasekretariates nach Bonn. Hier wurde im September 2006 auch der Landesverband Nordrhein-Westfalen der DGVN gegründet.

 

Heute bildet der „Lange Eugen“ das Herzstück des Bonner UN Campus, zu dem auch noch das Alte Abgeordnetenhochhaus sowie das alte Wasserwerk (1986 bis 1993 Sitz des Deutschen Bundestages) gehören.

Damit ist der Bonner UN Campus ein ganz besonderer Ort deutscher parlamentarischer Geschichte und zugleich ein Symbol für den Wandel von der ehemaligen Bundeshauptstadt zu einem Zentrum für internationale Zusammenarbeit. Ebenfalls auf dem Gelände des UN Campus entsteht derzeit noch ein weiteres Gebäude, das voraussichtlich Ende 2021 bezogen werden soll. Dann werden alle UNO-Einrichtungen in Bonn auf dem UN Campus versammelt sein.

 

Bonn hat sich mittlerweile zu einem international beachteten Standort der Vereinten Nationen und einem Zentrum für nachhaltige Entwicklung entwickelt. Globale Anerkennung erfuhr der UNO-Standort etwa zur 23. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im Jahre 2017. Unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi reisten damals mehr als 20.000 Delegierte und weitere Teilnehmende nach Bonn, um an den Klimaverhandlungen teilzunehmen. Bis heute ist dies die größte internationale Konferenz, die in Deutschland stattgefunden hat.

 

Ganz in diesem Sinne feiert Bonn auch im Jubiläumsjahr „25 Jahre UNO-Stadt Bonn“. Alle sind eingeladen und wir hoffen darauf, dass im Herbst wieder - wie gewohnt - ein buntes Geburtstagsfest für die Vereinten Nationen mit Information, Unterhaltung und Musik stattfinden kann. Daneben sind zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant, an denen sich auch die DGVN NRW tatkräftig beteiligen wird - Infos dazu unter:

 

https://www.bonn.de/themen-entdecken/uno-internationales/25-jahre-uno-in-bonn.php.


DGVN NRW goes Social Media

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hat der Vorstand des NRW-Landesverbands Anfang des Jahres 2020 beschlossen, eigene Seiten auf Social Media Kanälen wie Facebook und Instagram einzurichten, um über seine Aktivitäten zu berichten, das Interesse für die Arbeit der Vereinten Nationen zu wecken und den Mitgliedern sowie Interessierten neue Plattformen für den Austausch zu bieten.

©DGVN NRW e.V.
©DGVN NRW e.V.

Durch die Präsenz auf Social Media möchten wir unseren öffentlichkeitswirksamen Auftritt aktualisieren und ausbauen, unsere geographische Reichweite ausdehnen und ein größeres Publikum sowie insbesondere jüngere Zielgruppen erreichen, um die Aufmerksamkeit von Interessierten zu wecken und nicht zuletzt neue Mitglieder zu werben. Es sind bereits weitere Post-Reihen und interaktive Aktionen geplant, um die Vereinsmitglieder stärker einzubinden. Ideen, Fragen, Anregungen und Wünsche können uns gerne zu jeder Zeit per E-Mail an kontakt@dgvn-nrw.de oder als Privatnachricht auf Facebook oder Instagram übermittelt werden.

Also, schaut mal vorbei und abonniert uns!
https://www.facebook.com/nrw.dgvn/ https://www.instagram.com/dgvn.nrw/ 


DGVN NRW returns to Kobe for NMUN 2020!

Postponed to 2022! We will keep you posted.

Join us in late November in Japan! 

We will once again prepare and take a group to the NMUN in Kobe, Japan in late November this year.  More info can be found here  and in the attatched pdf below.  To apply, please e-mail your CV and letter of motivation in English until May 31st  2020 to Thomas Weiler at t.weiler@dgvn-nrw.de.  Also feel free to contact us should you have any additional questions!

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NMUN Kobe additional information
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