News und Ankündigungen


Die Anmeldungen für die virtuelle UN- Sommerakademie 2022 sind geöffnet!

©UN Bonn
©UN Bonn

Vom 27. Juni bis zum 01. Juli 2022 findet die UN Summer Academy online statt. Das Ziel der Sommerakademie ist, Nachhaltigkeitsakteure aus verschiedenen Sektoren und Regionen auf einer gemeinsamen Plattform zusammenzubringen, um die wichtigsten Herausforderungen für die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erkunden. Das Thema der UN-Sommerakademie 2022 lautet „Sustainable Transformation Pathways“.

 

Im Rahmen des fünftägigen Programms werden verschiedene Themenbereiche mit konzeptionellen Instrumenten und Methoden wie Systemdenken, Design Thinking und Zukunftsdenken untersucht.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 500 US-Dollar. Um hochqualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern die Möglichkeit zu geben, an der Online-UN-Sommerakademie teilzunehmen, finanziert das Land Nordrhein-Westfalen 62 Vollstipendien, die die Gebühren für die fünftägige Online-Lernveranstaltung abdecken. 

 

Um sich für ein Stipendium zu qualifizieren, müssen Sie die folgenden Kriterien erfüllen: 

 

·       Sie müssen über berufliche oder akademische Erfahrung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung verfügen; 

·       Sie müssen in der Lage sein, als Multiplikator zu fungieren, indem Sie das erworbene Wissen anwenden und weitergeben; und 

·       Sie müssen für eine aktive Teilnahme zur Verfügung stehen. Die virtuelle Sommerakademie ist synchron, d.h. von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie jeden Tag zur gleichen Zeit während der festgelegten Zeiten (entweder 10:00 bis 16:00 Uhr MESZ oder 14:00 bis 20:00 Uhr MESZ) online sind, und zwar vom 27. Juni 2022 bis zum 01. Juli 2022

 

Die Frist für die Bewerbung um ein Stipendium endet am Freitag, den 13. Mai 2022.

 

Weitere Informationen zur Sommerakademie, zu den Stipendien und zur Anmeldung finden Sie auf: https://www.unssc.org/courses/un-summer-academy

 

 

©United Nations System Staff College
©United Nations System Staff College

75 years of United Nations – a Common European Perspective? Excursion to New York City 7-12 April 22

©DGVN NRW
©DGVN NRW

In the past 75 years the role of the United Nations and European membership within the UN underwent fundamental change. With European Integration, European Organizations and especially the European Union new attempts of coordination came into play and impacted global perception of the continent. Do national agendas and shared European interests compete within the UN or do they coexist? Is regional coordination a success model and how is it perceived by other actors? Is there a “Common EU Policy” at the UN, does “Europe have one phone number”?

 

 

The 2022 study trip of the DGVN NRW aimed at debating theses question with actors, facilitators and observers of these processes and enabling participants to develop their own perspective of Europe’s role in the United Nations. Additionaly the topic of the war in the Ukraine was a maior focus of the study trip and the meetings with several representatives of the UN as well as state representatives from the US, Germany, Sweden, Finland and Estonia.

AGENDA

 

6 April, Wednesday

Arrival

  • 6.00 pm joint dinner 

7 April, Thursday

  • 9.30 am    Welcome and introduction to the programme
  • 2.00 pm   Briefing by the US Mission to the United Nations

 

8 April, Friday

  • 9.30 am    Welcome at the German House  

Briefing by the Permanent Mission of Germany to the UN

  • 1.30 pm   The role of the UN Security Council in the current war in Ukraine

Briefing by: Mr Nikolai Galkin, Senior Political Affairs Officer

UN Department of Political and Peacebuilding Affairs / Security Council Secretariat

  • 4.00 pm   Guided Tour throug the United Nations Headquarter

9 April, Saturday

  • 12 pm visit to Ellis Island & Statue of Liberty

– European immigration to the US

 

10 April, Sunday

Free time

 

11 April, Monday

  • 10.00 am Briefing by the Swedish Mission to the UN
  • 1.30 pm  Briefing by the European Union Delegation to the United Nations
  • 3.30 pm UN & Media (Innovation in Peacebuilding)

12 April, Tuesday

  • 9.15 am  Briefing by the Finnish Mission to the UN

speaker: 1st Secretary Helena Jauhiainen         

  •  11.00 am Briefing by the Estonian Mission to the United Nations

speaker: Ambassador Sven Jürgenson

  •  2.00 pm Briefing by UNHCR

speaker: Nina Winzen

  • 6.00 pm Joint farewell Dinner

Follow our stories at https://www.instagram.com/dgvn.nrw/ for more insights and pictures from our study trip to NYC!!


Gender & Migration in Europa

Warum ist es wichtig Gender und Migration gemeinsam zu betrachten? Wie können

fundamentale Rechte von Migrant*innen in Europa geschützt werden? Welche EU- und UN-

Strategien erweisen sich als besonders hilfreich, um die politische Teilhabe von Migrant*innen

zu fördern? 

 

Mit diesen Fragen setzten wir uns am 16.  Februar bei einer Onlinediskussion zu  "Gender,

Migration in Europa" über Zoom auseinander. Konkrete Beispiele von Gender & Migration in

Europa wurden diskutiert von:

Dr. Marina Liakova, Institut für Transdisziplinäre Sozialwissenschaft an der

Pädagogischen Hochschule Karlsruhe

Miriam Mona Muakalzi, Charlemagne Research Fellow

● Farnaz Nasiriamini, freie Autorin 

● Melina Rozehkhan, DGVN Landesverband NRW

 

Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von den Landesverbänden Baden-

Württemberg,  Hessen  &  Nordrhein  Westfalen der  Deutschen  Gesellschaft  für die Vereinten

Nationen.  Weitere Kooperationspartner waren das Europazentrum Baden-Württemberg,

Europe Direct Stuttgart, die Charlemagne Prize Academy sowie der Jean Monnet Lehrstuhl für

Vergleichende Politikwissenschaft und Europäische Integration der Eberhard-Karls-Universität

Tübingen. 

 

Sie haben unser Event zu Gender & Migration in Europa verpasst? Unsere Panelistinnen

geben Ihnen nochmal einen kurzen Einblick zum Thema gendersensibler Migrationspolitik bei Instagram

 

Neben Farnaz Nasiramini, waren noch Dr. Marina Liakova und Miriam Mukalazi als Panelistinnen dabei. 

Wir möchten uns auch nochmal bei allen Kooperationspartner bedanken!


Mitgliederversammlung am 4. Dezember 2021 in Köln

Alle Mitglieder waren herzlich eingeladen zur Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen Landesverband NRW e.V. am Samstag, den 4. Dezember 2021, von 16.00 bis 18.30 Uhr im Marriott Hotel (Johannisstraße 76-80, 50668 Köln, nähe Köln Hbf.).  Dort wurde der letzte Vorstand und die Rechnungsprüfer entlastet für die Jahre 2019 und 2020. Anschließend wurde der neue Vorstand und eine neue Rechnungsprüfung gewählt und trat direkt im Anschluss in neuer Besetzung zur konstituierenden Vorstandssitzung zusammen.

 

Der neue Landesvorstand besteht aus

  • Dr. Thomas Weiler (Vorstandsvorsitzender)
  • Juliana Kraus Neira (stellvertretende Vorstandsvorsitzende)
  • Tobias Fuchs (stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
  • Dr. Franziska Knur
  • Ronny Heintze
  • Salsabil Khalifi
  • Cedric Finian Röhrich
  • Milena Rozehkahn
  • Feryat Sannuroglu
  • Michelle Gassner
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Tätigkeitsbericht DGVN NRW 2020_2021(1)(
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Bonner UNO-Gespräch am 21. Oktober 2021 - 25 Jahre UN Standort Bonn

(c) Youtube
(c) Youtube

Im Jahr 2021 konnte der UN-Tag wieder mit dem traditionellen UNO Gespräch gefeiert werden. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des UN-Standorts Bonn sprachen am 21. Oktober u.a. Bärbel Dieckmann (ehemalige Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn), Francesca Racioppi (Leiterin des European Centre for Environment and Health der WHO) und Richard Kinley (langjähriger stell-vertretender Direktor des Klimasekretariates der Vereinten Nationen in Bonn) über „Anfänge, Höhepunkte und Herausforderungen“. Die Veranstaltung wurde in Koopera-tion von der UN-Stadt Bonn, des Bonner UN-Campus und der DGVN ausgerichtet. Eine Teilnahme war in Präsenz sowie Online möglich.

Bei Interesse kann die Veranstaltung bei Youtube angesehen werden.


Auf zum UN-Aktionsmonat!

Mit dem Tag der Vereinten Nationen am 24. Oktober startet die DGVN den 1. UN-Aktionsmonat: Einen ganzen Monat wollen wir zeigen, was junge Menschen bei UN im Klassenzimmer alles auf die Beine stellen. Die DGVN berichtet in den Sozialen Medien über ihr Engagement und ihre Aktionen und bietet Einblicke hinter die Kulissen des Projekts.

©DGVN
©DGVN

Was ist „UN im Klassenzimmer“?

Im Projekt UN im Klassenzimmer arbeitet bundesweit eine Gruppe aus freiwilligen Teamer*innen zusammen, die sich intensiv mit den UN beschäftigen. Sie sind ein Team aus jungen Leuten, die das Interesse an politischer Bildungsarbeit verbindet. Um Kinder und Jugendliche für internationale Politik zu begeistern, arbeiten die Freiwilligen mit UN-Simulationen. Schüler*innen lernen so die engen Verknüpfungen unserer globalisierten Welt spielerisch besser zu verstehen und komplexe Konflikte eigenständig zu lösen.
 

UN ins Klassenzimmer bringen und Preise gewinnen

Während des UN-Monats geht es darum, unsere Begeisterung für die Vereinten Nationen mit vielen Schüler*innen zu teilen und sie rund um den Tag der Vereinten Nationen über die Weltorganisation und ihre Arbeit zu informieren. Dazu gilt es, viele Schulen für das Programm zu gewinnen und die Sichtbarkeit des Projekts zu stärken. Am Ende warten auf die engagierten Freiwilligen tolle Preise.

Mehr Informationen auch im 
UNK-Slack-Channel und auf der Webseite der DGVN.
 

Programm UN-Aktionsmonat

16./17. Oktober 2021     Schulung für alle, die als Teamer*innen Teil des Projekts werden wollen


 24. Oktober 2021           Tag der Vereinten Nationen/ Kickoff-Veranstaltung


24. November 2021         Auswertung UN-Aktionsmonat und Preisverleihung
 

Du willst als Teamer*in dabei sein?

Dann melde dich zu unserer Teamer*innen Schulung am 16./17. Oktober an.

Sie arbeiten an einer Schule?

Wählen Sie aus unseren Modulen für Ihren Unterricht aus, fragen uns gerne unverbindlich an und wir vereinbaren einen Termin.

Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung und positive Resonanz.

Kontakt

Milena Gaede
nrw@un-klassenzimmer.de

 

 


Conference on the 70th Anniversary of the 1951 Geneva Convention

Die DGVN NRW veranstaltete gemeinsam mit unserem französischen Schwesterverband Association Française pour les Nations Unies (AFNU) eine online-Konferenz zum 70. Jahrestag der Genfer Konvention.

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Program-AFNU-DGVN_19102021.pdf
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Wir haben uns mit Eva Croon und Paul Klahre über ihr Jahr als UN-Jugenddelegierte zur Generalversammlung unterhalten und sie haben ihre Erfahrungen in diesem Video zusammengefasst. Schauen Sie rein! 

Paul und Eva haben uns unter anderem erzählt, dass junge Menschen sehr engagiert und motiviert sind, die Welt mitzugestalten. Auf ihrer Deutschlandtour waren Themen Klimaschutz, Gerechtigkeit und Frieden besonders wichtig.

 

Mit ihrem Engagement haben Eva und Paul gezeigt, dass junge Menschen an formalen Entscheidungsprozessen teilnehmen möchten und sollten. Wir danken euch für euer Engagement in diesem herausfordernden Jahr!

 

Dieser Film wurde im Auftrag vom DGVN Landesverband NRW produziert. Die Träger des Jugenddelegiertenprogramms sind die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN e.V.) und das Deutsches Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit (DNK). Finanziert wird das Programm durch das BMFSFJ und AA.

 

Mehr Informationen unter:

 

www.jugenddelegierte.de

 

www.dgvn.de

 

https://www.dbjr.de/artikel/deutsches-nationalkomitee-fuer-internationale-jugendarbeit-dnk/


Telders International Law Moot Court 2021 – Erfahrungsbericht

Nach Möglichkeit unterstützt der DGVN Landesverband NRW Schüler*innen und Studierende bei der Teilnahme an UN-Simulationen oder Moot Courts zum Völkerrecht. Hier berichten Studierende der Uni zu Köln von ihrer Teilnahme am Telders International Law Moot Cour 2021.

Nach einigen Semestern im Hörsaal regt sich bei vielen Jurastudierenden der Wunsch, das in der Universität Gelernte einmal praktisch anzuwenden. Bevor es in den Berufsalltag geht, bietet ein Moot Court dazu die perfekte Gelegenheit. Aber was ist eigentlich ein Moot Court?

Ein Moot Court ist ein Wettbewerb zwischen Studierenden in Form einer simulierten Ge-richtsverhandlung. Die teilnehmenden Studierenden verfassen im ersten Teil des Wettbewerbs Schriftsätze für die Kläger- und Beklagtenseite und tragen im zweiten Teil die Argumente aus den Schriftsätzen mündlich vor einem „Gericht“, bestehend aus Expert*innen aus dem kon-kreten Rechtsbereich, vor.

Der Telders International Law Moot Court wird seit 1977 jährlich ausgetragen und ist einer der renommiertesten europäischen Moot Courts im Bereich des Völkerrechts. Das bedeutet, dass der Moot Court einen Rechtsstreit, in der Regel zwischen zwei Staaten, behandelt, der sich aus beliebigen Feldern des Völkerrechts ergeben kann, also beispielsweise aus dem Dip-lomatenrecht, dem Seerecht oder dem Umweltrecht. Dabei findet der Moot Court vollständig in englischer Sprache statt.

Ziel des Telders International Law Moot Courts ist zum einen, die Kenntnisse der Studieren-den im allgemeinen Völkerrecht sowie ihre rhetorischen Fähigkeiten zu schulen, zum anderen aber auch, die internationale Verständigung zwischen den europäischen Studierenden zu för-dern und diese in eine möglichst authentische Situation vor dem internationalen Gerichtshof (IGH) zu versetzen. So wird schließlich auch das Finale des Wettbewerbs im Friedenspalast ausgetragen, dem Sitz des Gerichtshofs. Der IGH ist eines der sechs Hauptorgane der Verein-ten Nationen und zugleich das Hauptrechtsprechungsorgan. Er entscheidet Fälle nach dem geltenden Völkerrecht, ist jedoch nur in solchen Fällen zuständig, in denen beide Parteien des Rechtsstreits die Zuständigkeit des Gerichts akzeptieren.

Der Telders-Fall 2021 („Case concerning the Almontan Shrubland”) befasste sich mit dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung, mit Fragen des Umweltschutzes und des Klimawan-dels, mit der rechtlichen Verbindlichkeit von einseitigen staatlichen Erklärungen, dem Ver-hältnis zwischen internationalem Investitionsrecht und Korruptionsvorwürfen und zuletzt mit der Immunität von Amtsträgern.

In diesem Jahr durften wir die Universität zu Köln beim Telders International Law Moot Court vertreten. Insgesamt nahmen 32 Teams aus 20 europäischen Staaten am Moot Court teil, wobei jedes Team stets aus zwei bis vier Teilnehmenden besteht. Die Teams werden in dem gesamten Zeitraum des Moot Courts, sowohl bei dem Verfassen der Schriftsätze als auch bei der Vorbereitung der Plädoyers, von einem Coach unterstützt.

Die schriftliche Phase begann bereits im November 2020 und endete Anfang März 2021. In dieser Zeit hatten wir die Gelegenheit, uns intensiv in den Fall und die dazugehörigen Rechts-gebiete einzuarbeiten, Argumente für die Kläger- und Beklagtenseite zu sammeln und für beide Seiten schlüssige Schriftsätze zu verfassen. Die Schriftsätze beinhalten neben den ei-gentlichen Argumenten auch eine kurze Schilderung des Sachverhalts sowie ein Abkürzungs- und Literaturverzeichnis. Besonders spannend ist dabei der ständige Wechsel von der Per-spektive des Klägers zu der des Beklagten.
Nach Abgabe der Schriftsätze arbeiteten wir unsere Plädoyers aus. In diesem Schritt ist es besonders wichtig, die überzeugendsten Argumente aus den Schriftsätzen prägnant darzustel-len, mögliche Gegenargumente zu antizipieren und zu entkräften und sich auf etwaige sponta-ne Zwischenfragen der Richter*innen vorzubereiten. Zu diesem Zweck übten wir unsere Vor-träge in Probeplädoyers vor Anwält*innen verschiedener Kanzleien und weiteren Praktikern*innen, die die Richterrolle einnahmen. Zudem nahmen wir an einem Rhetorikworkshop teil, der uns dabei half, unsere Vorträge nicht nur fachlich, sondern auch rhetorisch zu verfeinern.
Im April 2021 fand eine nationale Runde als sog. „Friendly Round“ statt, in der wir gegen die anderen deutschen Teams aus Düsseldorf und Tübingen antraten. Anders als üblich, durfte in diesem Jahr im Anschluss nicht nur ein deutsches Team den Wettbewerb in der internationalen Runde fortsetzten, sondern alle nationalen Teams an der internationalen Runde vom 7. bis zum 12. Juni 2021 teilnehmen. Während dieser Woche plädierten wir insgesamt viermal gegen Teams aus ganz Europa, jeweils zweimal auf der Kläger- und Beklagtenseite.

Eine besondere Herausforderung in diesem Jahr war, dass der Wettbewerb vollständig im Online-Format ausgetragen wurde. Dies bedeutete, dass sowohl die Arbeit an den Schriftsätzen als auch die mündliche Vorbereitung, inklusive aller vorbereitenden Probeplädoyers sowie die nationale und internationale Runde virtuell stattfanden. Auch wenn dies die Vernetzung mit anderen Teilnehmenden, mit den Anwält*innen und Praktiker*innen der Probeplädoyers und den Richter*innen in der nationalen und internationalen Runde erschwerte, bot es uns die Möglichkeit, unsere digitalen Fähigkeiten zu trainieren, welche in Zukunft gerade im internationalen Umfeld zunehmend wichtiger werden.  

Trotz der pandemiebedingten Widrigkeiten war der Telders International Law Moot Court eine spannende Gelegenheit, das im Studium Gelernte praktisch anzuwenden, einmal die an-waltliche Perspektive einzunehmen und sich intensiv mit einem völkerrechtlichen Fall zu be-fassen. Im Laufe des Wettbewerbs konnten wir nicht nur unsere Kenntnisse des Völkerrechts vertiefen und unsere Rhetorik und Vortragstechnik verbessern, sondern auch viele Studieren-de aus Deutschland und Europa kennenlernen.

Telders Team 2021 der Universität zu Köln


Großer Auftakt von UN im Klassenzimmer in NRW

 

130 Schülerinnen und Schüler der Realschule Heinsberg setzen sich digital mit der Arbeit und den Zielen der Vereinten Nationen auseinander

© Milena Gaede
© Milena Gaede

Wozu wurden die Vereinten Nationen gegründet, was sind die Aufgaben des Generalsekretärs, wer ist im Sicherheitsrat vertreten und was haben Emma Watson und Mats Hummels mit den Vereinten Nationen zu tun? 

 

Im Rahmen eines Projekttages haben sich 130 Schüler*innen aus den 9. und 10. Klassen der Realschule Heinsberg mit den Arbeitsweisen der Vereinten Nationen vertraut gemacht.

 

Dazu haben Pascal Hanisch, Joséphine Sangaré und Lea Schirmer, ehrenamtliche Teamer*innen der DGVN, digital nach Heinsberg gefunden und in einem Online-Basismodul den Schüler*innen die Organe und Arbeitsweisen sowie grundlegendes Wissen über die Ziele der Vereinten Nationen vermittelt. Unterstützt wurden sie dabei auch von Rebekka Gottl und Fabian Flöck, zwei neuen Ehrenamtlichen, die die Gelegenheit genutzt haben, erfahrenen Teamer*innen über die Schulter zu gucken und nun selbst Schulaufträge übernehmen werden.

© Pascal Hanisch
© Pascal Hanisch

 

Nach einer grundlegenden Einführung in die Arbeit und Ziele der Vereinten Nationen haben sich die Schüler*innen in Gruppen mit den verschiedenen Organen auseinandergesetzt. In einem weiteren Teil waren dann die Schüler*innen gefragt, Bezüge zu ihrem Alltag herzustellen.

 

 

Was haben die Nachhaltigkeitsziele der UN eigentlich mit mir zu tun?

 

Auf die Frage hin haben sich die Schüler*innen in Kleingruppen zusammengefunden und überlegt, wo es in ihrem Alltag Anknüpfungspunkte an die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs - Sustainable Development Goals) gibt und was sie aktiv tun können, um sich für diese stark zu machen. Den Abschluss des Projekttages bildete das große UN Quiz – an dem alle Schüler*innen spielerisch ihr frisch gelerntes Wissen sowie ihre Schnelligkeit testen konnten.

 

Das Projekt UN im Klassenzimmer bietet neben dem Basismodul, welches sich auf das Grundlagenwissen rund um die Vereinten Nationen fokussiert, auch Simulationsmodule an. Dabei simulieren die Schüler*innen den Sicherheitsrat, schlüpfen in die Rolle von Diplomat*innen und setzen sich mit aktuellen Konflikten auseinander. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Projekt hier auf unserer Seite unter: UN im Klassenzimmer

 

Weiterführendes findet Ihr unter www.dgvn.de oder indem Ihr uns kontaktiert unter: nrw@un-klassenzimmer.de 


25 Jahre Vereinte Nationen in Bonn

Vor 25 Jahren, genau: am 20. Juni 1996, wurde vor dem Haus Carstanjen in Bonn-Plittersdorfin Anwesenheit des damaligen UNO-Generalsekretärs Boutros Ghali feierlich die Flagge der Vereinten Nationen gehisst. Dies wird als die Geburtsstunde der UNO-Stadt Bonn angesehen.

 

In den darauffolgenden Jahren sind mehrere Sekretariate und Organisationen der Vereinten Nationen in Bonn hinzugekommen. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Entwicklung der UNO-Stadt Bonn war die Übergabe des ehemaligen Abgeordnetenhochhauses „Langer Eugen“ an die Vereinten Nationen im Jahr 2006 – exakt 10 Jahre nach dem Umzug des Klimasekretariates nach Bonn. Hier wurde im September 2006 auch der Landesverband Nordrhein-Westfalen der DGVN gegründet.

 

Heute bildet der „Lange Eugen“ das Herzstück des Bonner UN Campus, zu dem auch noch das Alte Abgeordnetenhochhaus sowie das alte Wasserwerk (1986 bis 1993 Sitz des Deutschen Bundestages) gehören.

Damit ist der Bonner UN Campus ein ganz besonderer Ort deutscher parlamentarischer Geschichte und zugleich ein Symbol für den Wandel von der ehemaligen Bundeshauptstadt zu einem Zentrum für internationale Zusammenarbeit. Ebenfalls auf dem Gelände des UN Campus entsteht derzeit noch ein weiteres Gebäude, das voraussichtlich Ende 2021 bezogen werden soll. Dann werden alle UNO-Einrichtungen in Bonn auf dem UN Campus versammelt sein.

 

Bonn hat sich mittlerweile zu einem international beachteten Standort der Vereinten Nationen und einem Zentrum für nachhaltige Entwicklung entwickelt. Globale Anerkennung erfuhr der UNO-Standort etwa zur 23. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im Jahre 2017. Unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi reisten damals mehr als 20.000 Delegierte und weitere Teilnehmende nach Bonn, um an den Klimaverhandlungen teilzunehmen. Bis heute ist dies die größte internationale Konferenz, die in Deutschland stattgefunden hat.

 

Ganz in diesem Sinne feiert Bonn auch im Jubiläumsjahr „25 Jahre UNO-Stadt Bonn“. Alle sind eingeladen und wir hoffen darauf, dass im Herbst wieder - wie gewohnt - ein buntes Geburtstagsfest für die Vereinten Nationen mit Information, Unterhaltung und Musik stattfinden kann. Daneben sind zahlreiche weitere Veranstaltungen geplant, an denen sich auch die DGVN NRW tatkräftig beteiligen wird - Infos dazu unter:

 

https://www.bonn.de/themen-entdecken/uno-internationales/25-jahre-uno-in-bonn.php.


DGVN NRW goes Social Media

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hat der Vorstand des NRW-Landesverbands Anfang des Jahres 2020 beschlossen, eigene Seiten auf Social Media Kanälen wie Facebook und Instagram einzurichten, um über seine Aktivitäten zu berichten, das Interesse für die Arbeit der Vereinten Nationen zu wecken und den Mitgliedern sowie Interessierten neue Plattformen für den Austausch zu bieten.

©DGVN NRW e.V.
©DGVN NRW e.V.

Durch die Präsenz auf Social Media möchten wir unseren öffentlichkeitswirksamen Auftritt aktualisieren und ausbauen, unsere geographische Reichweite ausdehnen und ein größeres Publikum sowie insbesondere jüngere Zielgruppen erreichen, um die Aufmerksamkeit von Interessierten zu wecken und nicht zuletzt neue Mitglieder zu werben. Es sind bereits weitere Post-Reihen und interaktive Aktionen geplant, um die Vereinsmitglieder stärker einzubinden. Ideen, Fragen, Anregungen und Wünsche können uns gerne zu jeder Zeit per E-Mail an kontakt@dgvn-nrw.de oder als Privatnachricht auf Facebook oder Instagram übermittelt werden.

Also, schaut mal vorbei und abonniert uns!
https://www.facebook.com/nrw.dgvn/ https://www.instagram.com/dgvn.nrw/ 


DGVN NRW returns to Kobe for NMUN 2020!

Postponed to 2022! We will keep you posted.

Join us in late November in Japan! 

We will once again prepare and take a group to the NMUN in Kobe, Japan in late November this year.  More info can be found here  and in the attatched pdf below.  To apply, please e-mail your CV and letter of motivation in English until May 31st  2020 to Thomas Weiler at t.weiler@dgvn-nrw.de.  Also feel free to contact us should you have any additional questions!

Download
NMUN Kobe additional information
werbung_nmun.pdf
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