Jahresbericht der DGVN NRW 2024

Liebe Mitglieder und Freunde des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen,

 

ein weiteres Jahr erfolgreicher Veranstaltungen liegt hinter uns. Auch im vergangenen Jahr konnten wir wieder eine Vielzahl von Veranstaltungen und Studienreisen für Sie anbieten.

 

Wir möchten Ihnen allen für Ihr fortdauerndes Interesse an der Arbeit der DGVN NRW danken. Insbesondere das weiter ungebrochene Interesse an unserem Programm, das positive Feedback und die weiter steigenden Mitgliedszahlen bestärken uns in unserem Engagement.

 

Wir als Vorstand haben versucht, unser umfassendes Angebot immer weiter auszubauen und dies durch neue Formate und Angebote zu komplettieren.

 

Genaueres zu den vielfältigen anderen Unternehmungen des Landesverbandes finden Sie in unserem nachfolgend beigefügten Tätigkeitsbericht.

 

Aufgrund des sehr positiven Zuspruchs und der Tatsache, dass unsere zahlreichen Vorträge etc. so von einem deutlich höheren Personenkreis wahrgenommen werden können, haben wir uns entschlossen, auch künftig neben unserem vielfältigen Präsenzprogramm auch weiterhin online-Varianten unseres Programms anzubieten.

Zu unseren Veranstaltungen im Jahr 2025werden wir Sie wie gewohnt hier auf unserer Website und via Newsletter informieren.

 

Für Anregungen und Kritik, gern auch konkrete Vorschläge für Veranstaltungsideen, steht Ihnen unsere E-Mail-Adresse [email protected] zur Verfügung.

Ihr Vorstand der DGVN NRW

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DGVN NRW Tätigkeitsbericht 2024
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Studienfahrt zum Thema „Krieg und Frieden in der internationalen Politik“ vom 5.-7. November 2024 nach Brüssel und Den Haag

Die DGVN NRW führte in Kooperation mit der Jakob-Kaiser-Stiftung und dem Jugendoffizier der Bundeswehr Bonn eine Studienreise nach Brüssel und Den Haag durch. Besucht mit Führungen vor Ort wurden der Standort der NATO in Geilenkirchen, der Rat der EU und das NATO-Hauptquartier in Brüssel sowie die Organisation zum Verbot von Chemiewaffen und der internationale Strafgerichtshof in Den Haag. Die Bildungsveranstaltung richtete sich überwiegend an Studierende und Young Professionals. 

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Programm 24-11-050 Brüssel_Den Haag_Stan
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„Rechtsruck und Autoritarismus als Gefahr für den Frieden“ am 19. September 2024 in Bonn

Veranstaltung im Rahmen der Bonner Friedenstage

Unser Landesverband beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder an den internationalen Friedenstagen. Am Donnerstag, 19. September, wurde im Alten Rathaus in Bonn zum Thema „Rechtsruck und Autoritarismus als Gefahr für den Frieden“ diskutiert.

Hunderttausende sind seit Jahresbeginn in Deutschland gegen Rechtsextremismus und Demokratiefeindlichkeit auf die Straße gegangen. Doch eine wachsende Minderheit der Bürger:innen zeigt sich davon unbeeindruckt und wählt rechte und rechtsextreme Parteien. Auch unter jungen Menschen ist eine wachsende Zustimmung zu rechten und autoritären Ideologien zu beobachten. Die Gewaltbereitschaft gegen Andersdenkende und politische Mandatsträger:innen nimmt zu. Weltweit aber auch in unserer europäischen Nachbarschaft übernehmen rechte, teils extreme, Parteien Regierungsverantwortung. Wie kann die demokratische Mehrheit dieser Entwicklung entgegentreten? Gefährdet der Rechtsruck den Frieden in Deutschland und Europa? 

 

Die DGVN NRW kooperierte hierbei mit der Bundesstadt Bonn, der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Diskussionsteilnehmende waren Dr. Tobias Cremer (Mitglied des Europäischen Parlaments), Prof. Dr. Beate Küpper (Hochschule Niederrhein) und Heike Wilbers (Omas gegen Rechts).

 


UN-Tag am 12. Oktober 2024 in Bonn

Am Samstag, 12. Oktober 2024, fand erneut ein Bürgerfest zum „Geburtstag“ der VN auf dem Bonner Markplatz statt. Gemeinsam mit dem Bundesverband hatten wir erneut einen Stand, an dem wir unsere Arbeit präsentierten und es möglich sein war, mit Vorstandsmitgliedern ins Gespräch zu kommen.


Studienfahrt nach Washington D.C. und zum Hauptsitz der Vereinten Nationen New York im Oktober 2024

Unser Landesverband bot gemeinsam mit dem Landesverband Baden-Württemberg und mit Unterstützung des Bundesvorstands erneut eine Exkursion nach New York und Washington D.C. mit Besuch verschiedener Institutionen vor Ort an. Das Angebot stand allen DGVN-Mitgliedern offen. Die Studienreise begann am 16.10. in Washington und endete am 24.10. in New York. 

 

Studieninhalte der Reise:


Europa hat im Jahr 2024 auf EU-Ebene bereits gewählt, weitere nationale und regionale Wahlen standen bis Oktober 2024 noch an. Viele dieser Wahlen können einen Richtungswechsel von multilateral-kooperativer Politik hin zu national-hegemonialer Politik bedeuten. Die USA standen im November 2024 bei der Präsidentschaftswahl ebenfalls vor einer Richtungswahl. Welche Auswirkungen haben die Wahlen in den USA und Europa auf das transatlantische Verhältnis? Welche Bedeutung haben Deutschland und Europa für die USA? Welche Folgen haben Wahlen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Länder? Welche Erwartungen werden an die Vereinten Nationen gestellt? In welcher Abhängigkeit sind die Vereinten Nationen von den USA?

 

In Washington D.C. sprachen wir zu diesen Fragen mit Vertreter:innen deutscher Stiftungen, der Deutschen Botschaft und Journalist:innen der ARD. Zudem waren wir zu Gast in den Auswärtigen Ausschüssen des Senats und des Repräsentantenhauses. Wir besuchten das State Department für eine Diskussion außenpolitischer Prioritäten der USA gegenüber den UN und Europa. Mit Vertretern des Pentagons sprachen wir über internationale Sicherheitsfragen und die Rolle der NATO in der Sicherheitsarchitektur der USA sowie deren Erwartungen an den Sicherheitsrat der UN. Im Old Executive Office Building des Weißen Hauses ging es dann konkret um die US-Präsidentschaftswahlen und die Auswirkungen eines möglichen Wechsels auf die nationale und internationale Politik der USA.

 

In New York standen die Vereinten Nationen im Mittelpunkt. Wir führten Gespräche mit der Deutschen Vertretung, waren zu Gast im UN Headquarter und trafen Vertreter:innen verschiedener anderer Mitglieder der VN. Neben sicherheitspolitischen Fragen stahen UN-Themen im Mittelpunkt, die sich auf die SDGs und deren Weiterentwicklung, auf die Arbeit des UNHCR und die Entwicklung von Flucht und Migration
sowie aus Klimafragen bezogen.
In Washington D.C. war daneben Zeit für den Besuch der Smithonian Museen.

 

Hier gibt es ausführliche Informationen und das Programm:

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DGVN Ausschreibung Studienseminar Washin
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Studienfahrt der DGVN NRW zum Hauptsitz der Vereinten Nationen und Teilnahme NMUN in New York im März 2024

Unser Landesverband hat vom 17. bis 22. März 2024 erneut eine Exkursion nach New York mit Besuch verschiedener Institutionen vor Ort angeboten. Das Thema in diesem Jahr lautete "Determinded to save succeeding generations from the scourge of war". Erste Eindrücke gibt es hier. In der Folgewoche nahm der DGVN Landesverband NRW erneut mit einer Delegation an der studentischen UN-Simulation National Model United Nations (NMUN) vom 24. bis 29. März 2024 ebenfalls in New York teil.

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NYC 2024 tentative schedule.pdf
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German Model UN erstmals in NRW

 © DGVN NRW
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Vom 22.-25. Februar 2024 verhandelten 80 Studierende aus ganz Deutschland in Düsseldorf unter anderem über „Business and Human Rights“ und „Addressing Threats to International Peace and Security from Non-State Actors“. Im Rahmen der viertägigen Simulation wurde sowohl der Sicherheitsrat als auch der Human Rights Council abgebildet und die Studierenden konnten die Positionen der verschiedenen Mitgliedsstaaten vertreten.

 

Bei ModelUN Simulationen werden die Verhandlungen realitätsnah nachgebildet und ermöglichen so ein erlernen und verstehen der komplexen internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen. Ebenso können die Teilnehmenden einen vertieften fachlichen Einblick in die Themen und den Diskussionstand in den Vereinten Nationen erlangen.

 

Das German Model UN ist eine der am längsten kontinuierlich stattfindende Simulation der VN in Deutschland und konnte dank der Unterstützung des Landesverbandes erstmals in NRW tagen. Nicht zuletzt deshalb war auch ein kräftige Beteiligung von Studierenden und Mitgliedern aus NRW sichtbar. Zum Abschluss präsentierten die Teilnehmenden die Ergebnisse Ihrer Verhandlungen in Form von verabschiedeten Resolutionen in beiden Komitees.  

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