Die DGVN NRW lud am 22.11.2025 zur Veranstaltung im Rahmen des 80. Geburtstages der Vereinten Nationen ein. Zielgruppe waren alle Mitglieder des Landesverbandes und die interessierte Öffentlichkeit in allen Altersgruppen.
Inhaltlicher Fokus lag auf den Themengebieten Frieden sichern, Menschenrechte durchsetzen und Nachhaltig entwickeln. Hierzu hielten die Vorstandsmitglieder Lorenz Rubner (Frieden sichern), Julia Lombeyda Schnaus (Nachhaltig entwickeln) und Tobias Fuchs (Menschenrechte durchsetzen) Impulsvorträge. Im Anschluss übernahm Thomas Weiler die Moderation einer Diskussionsrunde mit den Vortragenden und den Veranstaltungsteilnehmenden. Dabei wurde auf die Errungenschaften der vergangenen 80 Jahre geblickt, die historischen Begebenheiten beleutchtet, aber auch kritisch diskutiert. Es schloss sich ein Blick auf die aktuelle Lage an und Ideen für den Bedarf an Veränderungen und Resilienzen, um als VN zukunftssicher zu sein.
Zwischen Staatskrisen und Zuversicht – Studienseminar Westlicher Balkan
12. bis 21. Oktober 2025
Studienreise nach Bosnien-Herzegowina, Republik Kosovo, Nord-Mazedonien
Die DGVN Landesverbände Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen boten gemeinsam mit dem Salzburger Bildungswerk und der ÖGAVN im Oktober 2025 ein Studienseminar vor „die Haustür der EU“ an.
Alle drei Länder, in die das Studienseminar führte, sind EU-Beitrittskandidaten. In allen drei Ländern sind Einheiten der Vereinten Nationen verschiedenster Funktion auf Posten.
Das Studienseminar führte von Sarajevo über Srebrenica, Nis und Skopje nach Pristina und wieder zurück nach Skopje. In allen drei Ländern gab es Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft.
In Srebrenica jährte sich am 11. Juni 2025 der Genozid an der bosniakischen Bevölkerung zum 30. Mal, ohne dass in den zurückliegenden drei Jahrzehnten eine grundlegende Aufarbeitung und Versöhnungsarbeit stattgefunden hätte. Srebrenica steht wie kein anderer Ort in der Region für die Verbrechen, Kämpfe, Spannungen und politischen Verwerfungen, die symptomatisch für alle Länder sind, die während des Studienseminar bereist werden.
Neben der Bedeutung in politischer Hinsicht, insbesondere mit Blick auf die Rolle der VN und EU in der Region, sind alle drei Länder von überragender landschaftlicher und natürlich Schönheit. An vielen Orten zeigt sich, wie sehr in den Ländern des westlichen Balkans die Geschichte Europas geprägt und beeinflusst wurde.
Das Studienseminar bot deshalb neben politischen Terminen ein kulturell-touristisches Begleitprogramm.
Das Studienseminar war bundesweit für alle Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), die Mitarbeitenden und Teilnehmenden von Veranstaltungen des Salzburger Bildungswerkes sowie der ÖGAVN Österreich und ausgewählten weiteren Personen angeboten.
Die Betreuung während des Studienseminars vor Ort lag bei:
Wege aus der Krise der internationalen Friedenssicherung
Vortag und Podiumsdiskussion am 22.09.2025 im Alten Rathaus Bonn
18.00 - 20.00 Uhr, Altes Rathaus, Markt 2,
53111 Bonn

Die Zahl der Kriege und bewaffneten Konflikte ist im Jahr 2025 auf einem Rekordhoch. Die Vereinten Nationen – gegründet vor 80 Jahren mit dem Auftrag, den Frieden in der Welt zu sichern – sind damit mehr denn je gefordert. Doch die Weltorganisation, ihre Unterorganisationen und ihre Friedensmissionen sind immer weniger in der Lage ihren Auftrag zu erfüllen.
Nach dem Rückzug der USA unter Trump fehlen ihr die finanziellen Mittel, und es mangelt an politischer Unterstützung aus den Mitgliedstaaten für die UNO als starken Akteur der Friedenssicherung, Vermittlerin in internationalen Konflikten und unparteiische Anwältin für das Völkerrecht.
Wie wirkt sich diese Krise der internationalen Friedenssicherung konkret vor Ort aus und wie kann Frieden heute gestaltet werden?
Darüber diskutieren wir anlässlich des internationalen Friedenstags mit:
Moderation: Christoph Bongard, Pro Peace / Plattform Zivile Konfliktbearbeitung
Veranstaltende:
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Landesverband NRW, Gustav-Stresemann-Institut, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Netzwerk Friedenskooperative, Pro Peace, Stadt Bonn